filminformer-Bewertungen: ***** = Meisterwerk! - ****0 = Hervorragend - ***00 = Unterhaltsam

**000 = Mittelmäßig - *0000 = Mit Mühe im Kino geblieben! - 00000 = Unterirdisch - Ich will mein Geld zurück!

 

 

Filmstarts November 2010
04.11.2010

Buried - Lebend begraben
Carlos - Der Schakal
Chandani und ihr Elefant
Das kreative Universum
Die kommenden Tage
Draußen am See
Fünf Minarette in New York
Machete
Maos Letzter Tänzer
Nichts ist besser als gar nichts
Niko - Ein Rentier hebt ab
Orly
Paranormal Activity 2
Schnupfen im Kopf
Stichtag
Taxi zum Klo

11.11.2010

Der letzte schöne Herbsttag
Einfach zu haben
From Beginning to End
Fünf Tage ohne Nora
Live aus Peepli - Irgendwo in Indien
My Winnipeg
Plug & Pray
Rachel
Somewhere
South
Umständlich verliebt
Unstoppable - Außer Kontrolle
Vay Arkadas - Wow Freunde

18.11.2010

Hacker
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1
Miral
Mount St. Elias
Still Walking
The Kids Are All Right

25.11.2010

3Faltig
7 oder Warum ich auf der Welt bin
Au Revoir Taipeh
Bödälä - Dance the Rhythm
Bon Appétit
Cyrus - Meine Freundin, ihr Sohn und ich
Devil
Ein gutes Herz
Fair Game
Habermann
Schlaf der Prinzessin
Suicide Club
Villa Amalia

 

filminformer-Bewertungen:  

***** = Meisterwerk!

****0 = Hervorragend

***00 = Unterhaltsam

**000 = Mittelmäßig

*0000 = Mit Mühe im Kino 

geblieben!

00000 = Unterirdisch - 

Ich will mein Geld zurück!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

filminformer-Filmtipp des Monats November 2010:

 

 

Die kommenden Tage  

Deutschland 2010 - Regie: Lars Kraume - Darsteller: Bernadette Heerwagen, Johanna Wokalek, Daniel Brühl, August Diehl, Susanne Lothar, Ernst Stötzner, Jürgen Vogel, Vincent Redetzki, Mehdi Nebbou, Alexander Yassin - FSK: ab 12 - Länge: 129 min. - Start: 4.11.2010

Laura Kuper (Bernadette Heerwagen) muss sich am Ende ihres Studiums zwischen ihrem Wunsch nach Kindern und Hans (Daniel Brühl), der großen Liebe ihres Lebens, entscheiden.

Ihre Schwester Cecilia (Johanna Wokalek) treibt die unerfüllte Liebe zu Konstantin (August Diehl) in die Abgründe eines neu aufkommenden Terrorismus. Und Philip (Vincent Redetzki) das jüngste Kind der Familie, zieht für Deutschland in einen hoffnungslosen Krieg um die letzten Ölfelder Asiens.

DIE KOMMENDEN TAGE - nach einem Drehbuch von Lars Kraume - erzählt die Lebenswege einer Berliner Mittelstandsfamilie von heute bis in die nahe Zukunft, eine Zeit der Unsicherheit und der großen Veränderungen. Mit Ängsten und Hoffnungen begegnet eine zerrüttete Familie einer von Wirtschaftkrise, Klimawandel und politischen Verschiebungen gebeutelten zukünftigen Welt, in der nichts mehr sicher ist - und nichts, wie es einmal war.
Verleih: Universal

Bewertung: ****0

 

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Buried - Lebend begraben

USA 2010 - Originaltitel: Buried - Regie: Rodrigo Cortés - Darsteller: Ryan Reynolds, Robert Paterson, José Luis García-Pérez, Stephen Tobolowsky, Samantha Mathis, Ivana Miño, Erik Palladino, Warner Loughlin, Heath Centazzo - FSK: ab 16 - Länge: 93 min. - Start: 4.11.2010

Die Story:

Paul (Ryan Reynolds), ein amerikanischer Lastwagenfahrer und Familienvater, wacht in einem Holzsarg auf. Er wurde lebendig begraben und weiß weder, wer ihm das angetan hat, noch warum.

Seine einzige Chance, diesem Alptraum zu entkommen, ist ein Handy. Schlechter Empfang, ein rapide schwindender Akku und Sauerstoffmangel sind die schlimmsten Feinde in seinem Wettlauf gegen die Zeit: Paul hat nur 90 Minuten, um gerettet zu werden.

Ryan Reynolds ("Selbst ist die Braut", "X-Men Origins: Wolverine") brilliert in diesem Thriller als LKW-Fahrer, der entführt und lebend begraben wird. BURIED - LEBEND BEGRABEN war der Überraschungs-Hit des Sundance Festivals 2010, heimste erste sensationelle Kritiken ein und folgt den Fußstapfen von "Blair Witch Project", "Cloverfield" und "Paranormal Activity".
Verleih: Ascot Elite

Bewertung: ***00

 

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Carlos - Der Schakal

Frankreich / Deutschland 2010 - Originaltitel: Carlos the Jackal - Regie: Olivier Assayas - Darsteller: Édgar Ramírez, Nora von Waldstätten, Alexander Scheer, Christoph Bach - Prädikat: besonders wertvoll - FSK: ab 16 - Länge: 192 min. und in ausgewählten Kinos 330 (!) Minuten - Start: 4.11.2010

Die Story: Carlos der Schakal. Berühmt. Berüchtigt. Ein Phantom und ein Phänomen. 1975 ver­antwortet er den Anschlag auf das OPEC-Hauptquartier in Wien, in den Jahren darauf agiert er als kaltblütiger Mörder und effizienter Manager organisierter Gewalt. Er wird zum meistgesuchten Terroristen der Welt, doch Fotos gibt es kaum von ihm - auf den Fahndungs­plakaten ist er nur der Mann mit der Sonnenbrille.

Immer wieder schafft er es unter­zu­tauchen, verprasst sein auf Schweizer Konten angehäuftes Vermögen in Luxus­hotels, macht sich Frauen hörig und nutzt sie für seine Zwecke aus, und lässt seine Kontakte zu den Geheim­­diensten in Ost und West spielen. Mit den Jahren verlassen ihn jedoch sein sicheres Ge­spür und seine Energie - und schließlich auch seine treuen Partner und Unter­stützer, die ihn nun als blutbesudeltes Relikt des Kalten Krieges möglichst unauffällig los­werden wollen.

Mit CARLOS DER SCHAKAL legt der französische Star-Regisseur Olivier Assayas ("Boarding Gate", "Demonlover") nun ein actiongeladenes Portrait über den Auf­stieg und Fall eines Mannes vor, der zu Zeiten des Kalten Krieges den internationalen Terrorismus mit erfand und die politischen Machtspiele dieser Jahre auch für seine ganz persönlichen Zwecke zu nutzen wusste. Entstanden ist das Epos einer Ära, in der Ideologie extremste Gewalt legitimierte und der Glaube, die Welt verändern zu können, eine Generation bewegte. Gespielt wird Carlos von Édgar Ramírez ("Das Bourne Ultimatum", "8 Blickwinkel"), der, genau wie der "reale" Carlos, aus Caracas / Venezuela stammt und für seine Rolle eine wahre schauspielerische Tour de Force hinlegt. An seiner Seite spielt ein starkes deutsches Ensemble, darunter Shooting Star Nora von Waldstätten ("Parkour", "Schwerkraft") als Carlos' Ehefrau Magdalena Kopp, Alexander Scheer ("Sonnenallee", "Das wilde Leben") als sein Weggefährte Johannes Weinrich, Christoph Bach ("Dutschke", "Katze im Sack") als Hans-Joachim Klein, Aljoscha Stadelmann ("Die Wölfe") und Julia Hummer ("Gespenster"). Mit 5 Kopien kommt die wirklich lohnenswerte 5 1/2 Stunden lange Version in einige, ausgewählte Kinos. Ein wirklich außergewöhnliches, spannendes und hervorragendes Kinoerlebnis, das dem Betrachter, trotz seiner außergewöhnlichen Länge nie langweilig vor kommt!

Verleih: NFP

Bewertung: ****0

 

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Chandani und ihr Elefant

Deutschland / Sri Lanka 2009 - Originaltitel: Chandani: The Daughter of the Elephant Whisperer - Regie: Arne Birkenstock - Darsteller: (Mitwirkende) Chandani, Sunamabanda, Mohammed - FSK: ohne Altersbeschränkung - Länge: 90 min. - Start: 4.11.2010

Die Story: Die 16-jährige Chandani aus Sri Lanka hat einen ungewöhnlichen Traum: Sie möchte ein Mahout, eine Elefantenführerin werden. Doch das ist entsprechend der Jahrhunderte alten Tradition ein reiner Männerberuf.

Ihr Schicksal verbindet sich nun mit dem eines kleinen Elefanten, der gerade in das Elefanten-Waisenhaus des Pinnawela-Nationalparks eingeliefert wurde. Beweist sie ihre Ernsthaftigkeit bei der Pflege des jungen Tiers, wird ihr Vater - ­er ist der angesehene Chef-Mahout im Waisenhaus ­- sie zum ersten weiblichen Mahout in Sri Lanka ausbilden.

Schließlich hat er keinen Sohn; nur Chandani kann die Familientradition, mit Elefanten zu arbeiten, fortsetzen. Aber wenn sie sich im Umgang mit dem Elefantenkalb nicht bewähren kann, so wird sie ihren Traum begraben müssen und kann die lange Mahout-Tradition ihrer Familie nicht fortsetzen.

Der deutsche Filmemacher Arne Birkenstock ("12 Tangos - Adios Buenos Aires") begleitet Chandani auf ihrem schwierigen Weg; er fängt Fehlschläge und Erfolge gleichermaßen ein. Sein Dokumentarfilm zeichnet das Porträt eines mutigen, entschlossenen Mädchens und ein lebendiges Bild des Berufs der Mahouts. Die Widrigkeiten, auf die Chandani stößt, weil sie als Mädchen einen Männerberuf anstrebt, werden genauso geschildert wie die Freude, die die Arbeit mit Elefanten bedeuten kann.

Der Zuschauer erfährt auch, wie unterschiedlich Elefanten heutzutage leben: Sie werden als Haus- und Nutztiere gehalten, aber von den Bauern auch als Gefahr gesehen. So zeigt der Film das komplette Spektrum an Themen und Konflikten rund um den Elefanten, mit Tier- und Artenschutz auf der einen und wirtschaftlichen Interessen sowie regionalen Traditionen auf der anderen Seite.

Verleih: Real Fiction

Bewertung:

 

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Das kreative Universum

Deutschland 2010 - Regie: Rüdiger Sünner - Darsteller: (Mitwirkende) Prof. Hans-Peter Dürr, Prof. Stuart Kauffman, Prof. Simon Conway Morris, Prof. Rupert Sheldrake, Prof. Arthur Zajonc, Prof. Thomas Görnitz, Prof. John Polkinghorne - Länge: 83 min. - Start: 4.11.2010

Die Story: Die Naturwissenschaft gilt heute als die große Wissensautorität, deren Erkenntnisse allgemein anerkannt und weltweit gefeiert werden. In einem Bereich regieren keine göttlichen oder übernatürlichen Kräfte, sondern messbare Phänomene wie Naturgesetze und Moleküle, die - so die Nachfolger Darwins - im Prozess der Selbstorganisation alles Leben geschaffen haben.

Andererseits fühlen sich immer mehr Menschen zu spirituellen Weltbildern hingezogen, die ihnen scheinbar umfassendere Sinnhorizonte bieten. Das Interesse für Esoterik, Buddhismus, Anthroposophie, Naturreligionen, Meditation und die Mystik der Weltreligionen wächst von Jahr zu Jahr.

Wie sind diese verschiedenen Welten zu vereinbaren? Leben wir in einer Art kultureller Schizophrenie, wo man sich öffentlich zur Evolutionstheorie bekennt, aber privat doch lieber an Engel, Schamanen, Götter und Geister glaubt? Sind die Bilder und Werte der spirituellen Traditionen mit den erstaunlichen Ergebnissen moderner Forschung vermittelbar oder bleiben sie reine Glaubensangelegenheiten?

Auf der Suche nach Antworten auf diese Fragen, werden einige der interessantesten Querdenker im Bereich der Naturwissenschaft befragt, ob und wie ein Brückenbau zwischen ihren Disziplinen und spirituellen Fragen möglich ist. Gibt es wissenschaftliche Erkenntnisse, die Raum für die Annahme eines "Göttlichen", "Heiligen" oder "Transzendenten" lassen? Was bedeuten sie für unsere Zukunft?

DAS KREATIVE UNIVERSUM beschäftigt sich mit den Schnittstellen zwischen Wissenschaft und Spiritualität und liefert verblüffende Erkenntnisse und Anstöße zum Weiterdenken. Eine Reise in die spannende "terra incognita" moderner Naturforschung.

Verleih: W-Film

Bewertung:

 

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Draußen am See

Deutschland 2009 - Regie: Felix Fuchssteiner - Darsteller: Elisa Schlott, Petra Kleinert, Michael Lott, Sina Tkotsch, Annekathrin Bürger, Benjamin Trinks, Maximilian Befort - FSK: ab 12 - Länge: 105 min. - Start: 4.11.2010

Die Story: Die 14-jährige Jessika (Elisa Schlott) fühlt sich immer für alle verantwortlich. Sie ist das Herz und die Seele ihrer Familie - und ihr moralisches Gewissen. Die Entdeckung der Sexualität, der Verlust der Unschuld und die Konfrontation mit dem Tod stürzen Jessika in immer größere Turbulenzen.

Am Anfang steht die perfekte Inszenierung von familiärer Normalität und Harmonie. Eine Laube am See ist Zentrum der familiären Wochenend-Idylle, doch die vordergründige familiäre Einigkeit wird bald als Fassade entlarvt. Jessika, die zunächst noch von der Eintönigkeit und Ereignislosigkeit des Familienlebens gelangweilt ist, muss damit fertig werden, wie ihr Vater (Michael Lott) den Job verliert, sich die Konflikte zwischen den Eltern verschärfen und die Schwester (Sina Tkotsch) nur noch an Sex und Jungs interessiert ist. Strukturen zerbrechen, der Alltag gerät aus den Fugen.

Für Jessika wird die Situation zunehmend unerträglich, sie allein setzt alles daran, die Familie zusammen zu halten. Ihr geliebter Papa wird immer mehr zu ihrem Gegenspieler, und auch die erste, leise Liebe zum Nachbarsjungen Tim hat unter diesen Umständen keine Chance. Jessika muss den Zerfall der Familie ertragen, bis dieser in einer unbegreiflichen Tat gipfelt: Die Mutter (Petra Kleinert) bringt allein ein Baby zur Welt - ungeplant, ungewollt, es scheint keinen Platz für dieses kleine Leben zu geben. Es wird in der Laube unter dem Terrassenboden begraben. Niemals wird über diesen Vorfall gesprochen, und nach außen versucht Jessikas Vater mit aller Kraft, das Bild einer perfekten Familie aufrecht zu halten.

Doch Jessika kann nicht verdrängen, was passiert ist und droht, an dem Geheimnis zu zerbrechen. Niemand scheint zu bemerken, was mit ihr passiert. Erst als es schon fast zu spät ist, begreift Jessika, dass ihre einzige Chance auf Glück und Zukunft darin liegt, sich aus der Umklammerung der Familie und des übermächtigen Vaters zu befreien. Es kommt zu einem drastischen Befreiungsschlag ...

DRAUSSEN AM SEE zeigt die Probleme des Erwachsenwerdens in einer Familie, die Stück für Stück zerbricht.

Verleih: mem-film

Bewertung:

 

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Fünf Minarette in New York

Türkei 2010 - Originaltitel: New York'ta Bes Minare - Regie: Mahsun Kirmizigül - Darsteller: Haluk Bilginer, Mahsun Kirmizigül, Mustafa Sandal, Gina Gershon, Robert Patrick, Danny Glover, Justine Cotsonas - Fassung: türk. OV / engl.m.d.U. - Start: 4.11.2010

Die Story: Aus Amerika trifft die Nachricht ein, dass der mit Dringlichkeitsstufe Rot gesuchte, radikal religiöse Führer mit Code-Namen Deccal (Haluk Bilginer) gefangen wurde. Er ist bereits eine Legende.

Zwei der erfolgreichsten Polizisten (Mahsun Kirmizigül, Mustafa Sandal) sollen den Verbrecher aus Amerika überführen. Der Rest scheint einfach, aber nichts ist wie es scheint ...

Verleih: Kinostar

Bewertung:

 

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Machete

USA 2010 - Regie: Ethan Maniquis, Robert Rodriguez - Darsteller: Danny Trejo, Jessica Alba, Robert De Niro, Michelle Rodriguez, Steven Seagal, Jeff Fahey, Cheech Marin, Lindsay Lohan, Don Johnson - FSK: keine Jugendfreigabe - Länge: 105 min. - Start: 4.11.2010

Die Story: Machete (Danny Trejo) hat nichts mehr zu verlieren. Drogenkönig Torrez (Steven Seagal) tötet seine Familie und beinahe auch ihn selbst, weil er ihm als gefürchteter Ermittler der mexikanischen Bundespolizei gefährlich nahe gekommen war. Machete flüchtet nach Texas, um seine Vergangenheit hinter sich zu lassen. Doch er findet sich wieder in einem Netz aus Korruption und Betrug.

Der skrupellose Geschäftsmann Booth (Jeff Fahey) erpresst ihn, den rassistischen Senator McLaughlin (Robert De Niro) zu erschießen. Sonst würde er Machete, illegal in den USA, verpfeifen. Machete nimmt gegen seinen Willen an. Eine Falle! Er wird selbst Ziel eines zweiten Killers, alles soll danach aussehen, dass die Polizei Machete als Attentäter erschießt. Nur knapp entgeht er dem Mordanschlag. Doch Booth und eine Reihe Killer, darunter der unberechenbare Anführer einer privaten Grenzarmee, Von (Don Johnson), sind ihm auf den Fersen.

Machete kann nur überleben, wenn er die Verschwörung aufdeckt und seinen Namen reinwäscht. Unerwartete Hilfe bekommt er von der schönen Einwanderungsbeamtin Sartana (Jessica Alba) und der Revoluzzerin Luz (Michelle Rodriguez). Und dann ist da noch der bibelfromme Padre (Cheech Marin), ein Priester, der sich besser auf Gewehre versteht als auf Bibelsprüche …

Während der Vorbereitungen zu seinem zweiten Kinofilm "Desperado" Mitte der 90er Jahre, dachte Regisseur Robert Rodriguez zum ersten Mal daran, dass es Zeit für einen Latino-Filmhelden sei, dem er insgeheim den Namen Machete verlieh. Mit Danny Trejos Auftritt in "Desperado" war der Hauptdarsteller für MACHETE gefunden. Rodriguez, der mit "From Dusk Till Dawn" und "Sin City" Kultstatus erlangte, konnte für seinen neuen Film neben einem hochkarätigen Cast erneut Ethan Maniquis als Co-Regisseur gewinnen. Er setzt damit nach dem Grindhouse-Projekt "Planet Terror", das er zusammen mit Quentin Tarantino umsetzte, seiner Vorliebe für B-Movies im Stile der 70er Jahre ein weiteres Exploitation-Denkmal. Für das damalige Double-Feature drehte Rodriguez 1997 einen Fake-Trailer zu einem Film namens MACHETE, der auf so viele begeisterte Zuschauer stieß, dass er jetzt den Kinofilm dazu realisierte.

Verleih: Sony

Bewertung:

 

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Maos Letzter Tänzer

Australien 2009 - Originaltitel: Mao's Last Dancer - Regie: Bruce Beresford - Darsteller: Chi Cao, Chengwu Guo, Huang Wen Bin, Bruce Greenwood, Amanda Schull, Kyle MacLachlan, Joan Chen, Shuangbao Wang - FSK: ab 6 - Länge: 117 min. - Start: 4.11.2010

Die Story: Anfang der 70er Jahre wird der elfjährige Li Cunxin (Huang Wen Bin) aus der chinesischen Provinz von Talentsuchern entdeckt und nach Peking auf die Ballett-Akademie geschickt. Trotz der ihm fremden Umgebung und einem zähen Training, lernt Li schnell, seine Gefühle in einen ausdruckstarken Tanz umzusetzen und entdeckt innerhalb der siebenjährigen Ausbildung eine tiefe Leidenschaft für das Ballett. Li (Chengwu Guo) entwickelt sich zu einem herausragenden Tänzer und bekommt schließlich die einmalige Chance, als einer der ersten aus seiner Heimat China, an einem Kulturaustausch mit den USA teilzunehmen.

Am Ballett von Houston, Texas, erlebt er (Chi Cao) die persönliche und künstlerische Freiheit, von der er in seiner Heimat nicht einmal zu träumen wagte und beginnt, jede Minute seines Lebens zu genießen. Nach nur kurzer Zeit avanciert der begabte junge Mann zum umjubelten Star der Kompanie und findet seine erste große Liebe. Schon bald kann sich Li ein Leben fernab seiner neu gewonnen Freiheit nicht mehr vorstellen. Er heiratet seine Freundin und umgeht so die Rückkehr in sein Heimatland. Doch die Freude währt nicht lange, als er kurz darauf gewaltsam von seinen Landsleuten im chinesischen Konsulat in Houston festgehalten und unter enormen Druck gesetzt wird: Li muss sich entscheiden, ob er bereit ist, für seine Liebe und das Ballett den höchsten Preis zu zahlen ...

Die mitreißende Geschichte des herausragenden Balletttänzers Li Cunxin hat bis heute Millionen von Herzen berührt. Die Verfilmung seiner Autobiographie zeigt in bewegenden Bildern den Weg eines unscheinbaren aber außergewöhnlich talentierten Jungen in die Weltliga der hohen Kunst des Balletts. MAOS LETZTER TÄNZER erzählt weit mehr als nur den ungewöhnlichen Lebensweg eines faszinierenden Mannes, der von Mut, Hoffnung und Menschlichkeit geprägt ist. Atemberaubende Ballett-Sequenzen tragen dazu bei, dass der Film auch ein glanzvolles Spektakel zum Schwelgen und Genießen geworden ist.

Verleih: Capelight

Bewertung:

 

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Nichts ist besser als gar nichts

Deutschland 2010 - Regie: Jan Peters - Darsteller: Jan Peters, Jürgen Schank, Maik Wagner, Susanne Wiest - FSK: ohne Altersbeschränkung - Länge: 89 min. - Start: 4.11.2010

Die Story: Großer Abschied am Flughafen. Kaum ist Jans Freundin weg, stellt er fest, dass sie versehentlich seine Brieftasche mit dem Geld und der Scheckkarte mitgenommen hat. Um an Bares zu kommen, bietet er Reisenden an, sie gegen kleines Entgelt mit seiner Gruppenkarte in die Stadt zu transportieren.

Gleich einer der ersten "Kunden" ist ein waschechter Unternehmensberater, der ihm empfiehlt, aus der Not eine Tugend zu machen und ein Unternehmen als professioneller "freier Reisebegleiter" zu gründen. Jan findet Gefallen an der Idee und entschließt sich spontan für einen privaten Feldversuch: "Sei fit, fahr mit!"

Jan Peters inszenierter, hintergründig ironisch erzählter Dokumentarfilm führt uns in die obskure Welt der Nebenjobs und der abenteuerlichen Geschäftsmodelle. Wir begegnen Sorgenvollen und Beladenen, Gleichmütigen, Hoffnungsfrohen und solchen, die voller Mut, Solidarität und Kreativität einen Ausweg aus einem Schlamassel suchen. Eine Geschichte, die berührt und doch auch erheitert.

Verleih: Filmtank

Bewertung:

 

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Niko - Ein Rentier hebt ab

Finnland / Dänemark / Deutschland / Irland 2008 - Originaltitel: Niko - Lentäjän poika - Regie: Michael Hegner, Kari Juusonen - Darsteller: (Stimmen) Olaf Reichmann, Barbara Schöneberger - Prädikat: wertvoll - FSK: ohne Altersbeschränkung - Länge: 79 min. - Start: 5.11.2009

Die Story: Die anderen Tiere der Herde belächeln das kleine Rentier Niko nur spöttisch. Denn dass er fliegen kann, glaubt ihm niemand. Auch wenn Niko seinen Vater nie kennengelernt hat, weiß er doch, dass der zu den magischen Rentieren zählt, die den Schlitten des Weihnachtsmannes durch die Lüfte ziehen. Und dieses Talent, so sagt man, vererbt sich. Niko muss nur noch lernen, wie man es benutzt.

Eines Tages, als sich die ganze Welt mal wieder gegen ihn verschworen zu haben scheint, macht sich Niko deshalb mit seinem väterlich-tollpatschigen Freund, dem Flughörnchen Julius, auf eine abenteuerliche und haarsträubend verrückte Odyssee: Er will seinen Vater im Reich des Weihnachtsmannes besuchen! Wo genau dieses Reich liegt, weiß Niko nicht. Und als ein Rudel heimtückischer Wölfe sich an seine Fersen heftet, gerät er auch noch in Lebensgefahr. Doch Niko weiß, dass er eine ganz besondere Aufgabe im Leben hat und gibt deshalb nicht auf …

NIKO - EIN RENTIER HEBT AB präsentiert einen Leinwandhelden, den man einfach lieben muss. Das aufwändige, witzige und spannende Familienabenteuer ist der teuerste Film, der je in Finnland gedreht wurde - und eine der teuersten Trickfilmproduktionen Europas. Ein computeranimiertes Vergnügen, das sich mit den großen Blockbustern Hollywoods problemlos messen kann. Publikumsliebling Barbara Schöneberger übernimmt dabei nicht nur die Sprechrolle von Nikos kesser Wieselfreundin Wilma, sie interpretiert u.a. auch den Abschlusssong "Jingle Bells" auf ihre ganz eigene Art.

Verleih: Universum

Bewertung:

 

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Orly

Deutschland / Frankreich 2010 - Regie: Angela Schanelec - Darsteller: Natacha Régnier, Bruno Todeschini, Mireille Perrier, Emile Berling, Jirka Zett, Lina Phyllis Falkner - FSK: ohne Altersbeschränkung - Fassung: O.m.d.U. - Länge: 83 min. - Start: 4.11.2010

Die Story: Zwei Stunden am Flughafen Paris Orly. Eine junge Frau (Natacha Régnier), auf dem Weg nach Hause zu ihrem Mann, verliebt sich in einen Fremden (Bruno Todeschini). Eine Mutter (Mireille Perrier) und ihr fast erwachsener Sohn (Emile Berling) sind unterwegs zur Beerdigung des Ex-Mannes und Kindvaters. Ein junges Paar (Jirka Zett, Lina Falkner) auf seiner ersten großen Reise verliert sich aus den Augen. Eine Frau (Maren Eggert) wagt erst in der Anonymität der Öffentlichkeit, den Abschiedsbrief ihres Mannes (Josse de Pauw) zu lesen.

Sie alle warten auf ihren Flug.

Verleih: Piffl

Bewertung: **000

 

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Paranormal Activity 2

USA 2010 - Regie: Tod Williams - Darsteller: Katie Featherston, Gabriel Johnson - Start: 4.11.2010

Die Story: Der Dämon hat noch längst nicht genug. Im Gegenteil: Jetzt ist er erst richtig auf den Geschmack gekommen. Wenn die Menschen also schlafen gehen, die Lichter ausmachen und die Augen schließen, kehrt der Schrecken zurück. Und diesmal gibt er sich mit ein paar Geräuschen und unheimlichen Erscheinungen nicht zufrieden. Halten Sie den Atem an...

Das Grauen ist noch nicht vorbei - die richtigen Schocks kommen erst noch: Erst in PARANORMAL ACTIVITY 2 wird geklärt, was wirklich mit Katie (Katie Featherston) und Micah geschah - und dass sie erst der Anfang waren. Mit "Paranormal Activity" schrieb Paramount Pictures in den USA die Erfolgsgeschichte des vergangenen Jahres: Der 15.000 Dollar teure Gruselthriller spielte mehr als 100 Mio.Dollar ein und avancierte damit zum lukrativsten Film aller Zeiten.

Verleih: Paramount

Bewertung:

 

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Schnupfen im Kopf

 
Deutschland 2010 - Originaltitel: Head Cold - Regie: Gamma Bak - Darsteller: (Mitwirkende) Gamma Bak, Janos M. Bak, Polly M. Bak, Zsófia Bak, Friedhelm Bartscht, Jackie Crossland, Adele Eisenstein - FSK: ab 12 - Fassung: O.m.d.U. - Länge: 92 min. - Start: 4.11.2010

Die Story: Psychose. Eine Krankheit, die nicht heilbar scheint, eine Diagnose, die das Leben der Betroffenen buchstäblich auf den Kopf stellt. Nichts ist mehr, wie es war, an Aufenthalte in der Psychiatrie schließt sich eine oft lebenslange Abhängigkeit von Medikamenten an, deren Nebenwirkungen gravierend sein können. Über die Krankheit zu sprechen ist ein Tabu - denn wer erklärt sich schon freiwillig für verrückt?

Die selbst betroffene Autorin und Regisseurin Gamma Bak hat es zum ersten Mal überhaupt gewagt, über die diversen Stadien ihrer Krankheit einen autobiografischen Film zu drehen. Entstanden ist ein extrem intimes und faszierendes Selbstporträt, das nicht nur einen Einstieg in das komplexe Thema bietet, sondern auch einen direkten Einblick in das Ringen mit der Diagnose "Psychose" und der damit verbundenen Stigmatisierung erlaubt.

Verleih: GMfilms

Bewertung:

 

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Stichtag

USA 2010 - Originaltitel: Due Date - Regie: Todd Phillips - Darsteller: Zach Galifianakis, Robert Downey Jr., Michelle Monaghan, Jamie Foxx, Juliette Lewis, Alan Arkin, Matt Walsh, RZA, Rhoda Griffis, Mimi Kennedy, Emily Wagner, James Martin Kelly - Länge: 95 min. - Start: 4.11.2010

Die Story: Der berechnete Geburtstermin von Peter Highmans Frau (Michelle Monaghan) ist in fünf Tagen, daher muss sich Peter (Robert Downey Jr.) beeilen, um den Flug in Atlanta zu erreichen und rechtzeitig zur Geburt nach Hause zu kommen. Doch das geht gründlich schief, denn als er den hoffnungsvollen Nachwuchsschauspieler Ethan Tremblay (Zach Galifianakis) kennenlernt, führt das zu heillosen Verwicklungen.

Peter und Ethan müssen per Anhalter gen Westen fahren. Während dieser Reise bleiben nicht nur etliche Autos und viele Freundschaften auf der Strecke, sondern vor allem Peters Nerven.

In STICHTAG inszeniert Todd Phillips Robert Downey Jr. und Zach Galifianakis als unfreiwillige Reisegefährten, deren irrwitziger Trip ihr Leben total auf den Kopf stellt. Weitere Rollen übernehmen Michelle Monaghan ("Verliebt in die Braut"), Juliette Lewis ("Kap der Angst", "Whip It") und Oscar-Preisträger Jamie Foxx ("Ray").

Verleih: Warner Bros.

Bewertung:

 

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Taxi zum Klo

Deutschland 1980 - Regie: Frank Ripploh - Darsteller: Frank Ripploh, Bernd Broaderup, Gitte Lederer, Hans-Gerd Mertens, Tabea Blumenschein, Magdalena Montezuma, Franco Papadou, Hans Jürgen Möller, Irmgard Lademacher - Wiederaufführung - Länge: 91 min. - Start: 4.11.2010

Die Story: Frank (Frank Ripploh) ist Lehrer, Bernd (Bernd Broaderup) arbeitet in einem Kino. Bernds Zukunfts­traum ist das ruhige Leben zu zweit, mit Blumentopf und Bauernhof. Frank braucht das Abenteuer, die Sehnsucht, die Erfahrung von Grenzen. Frank ist Tag und Nacht in Berlin unterwegs, immer auf der Suche nach einem sexuellen Abenteuer. Er holt sich seine Burschen von der Klappe, aus der Männersauna, der Nacht der Großstadt.

Selbst seinen Tankwart (Peter Fahrni) begehrt er - und nach wochenlangem Zublinzeln ist es soweit. Nachdem er ihn endlich erobert hat, treibt er es mit hemmungslos feuchten Spielen auf die Spitze. Bernd ist verzweifelt. Er bekocht Frank, wäscht ihm die Socken, bekommt aber nicht, wonach er sich sehnt: Franks Treue. Auf einem verschrobenen Tuntenball kommt es zur Eskalation ...

TAXI ZUM KLO ist ein Film, wie er schwuler nicht sein könnte, aus der Zeit vor Aids. 1980 auf den 14. Hofer Filmtagen uraufgeführt, gewann er 1981 den "Max-Ophüls-Preis" in Saarbrücken. Ein Kultfilm - zur Neubetrachtung nach 3 Jahrzehnten als bisher unveröffentlichte, ungekürzte "Directors Cut" Version!

Verleih: Pro-Fun

Bewertung: **000

 

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Der letzte schöne Herbsttag

Deutschland 2010 - Regie: Ralf Westhoff - Darsteller: Julia Koschitz, Felix Hellmann, Katharina Maria Schubert, Leopold Hornung, Maik Solbach, André Jung, Walter Hess, Mark-Alexander Solf - FSK: ohne Altersbeschränkung - Länge: 85 min. - Start: 11.11.2010

Die Story: Claire (Julia Koschitz) liebt Leo (Felix Hellmann). Und Leo liebt Claire. Seit zwei Jahren sind sie ein Paar und glücklich - meistens jedenfalls. Denn eigentlich passen sie gar nicht zusammen: Claire schreibt gerne romantische Endlos-SMS und will alles ausdiskutieren, Leo hasst SMS, statt über ihre Beziehung zu reden, genießt er lieber unbeschwert den letzten schönen Herbsttag. Sie hat Angst vor Krankheiten, er weniger, sie repariert ihr Fahrrad selbst, er sieht das gar nicht ein und geht lieber wandern.

Claire hat das Gefühl, Leo ist nicht richtig bei ihr, er sieht durch sie hindurch, vergisst sie, sobald sie ihm aus dem Blickwinkel gerät. Leo hingegen ist überfordert, er hätte gerne eine Claire-Gebrauchsanweisung. Wie geht das eigentlich, zusammen glücklich sein? Im Erzählen über sich und den anderen, über hohe Ideale, eigene Sehnsüchte, kleine Schwächen und Alltagsschlamassel, über Streit und Versöhnung versuchen sie herauszufinden, ob ihre Liebe eine Zukunft hat.

DER LETZTE SCHÖNE HERBSTTAG ist eine spritzig-intelligente und zugleich berührende Beziehungsstudie: Ein feinhumoriger, teils entlarvender, aber immer liebevoller Blick auf das Auf und Ab einer Zweierbeziehung. Mit einem außergewöhnlichen Gespür für Timing und durch die direkte Ansprache und das Spiel mit dem Zuschauer erzeugt Autor und Regisseur Ralf Westhoff eine intensive Nähe zu seinen Figuren. Mit Julia Koschitz und Felix Hellmann in den Hauptrollen sowie Katharina Marie Schubert als Claires beste Freundin, stehen erneut Mitglieder des vom Publikum gefeierten Ensembles von "Shoppen" vor der Kamera. Leopold Hornung als Leos bester Freund komplettiert die Riege der herausragenden, jungen Schauspieler.

Verleih: X Verleih

Bewertung:

 

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Einfach zu haben

USA 2010 - Originaltitel: Easy A - Regie: Will Gluck - Darsteller: Emma Stone, Penn Badgley, Amanda Bynes, Thomas Haden Church, Patricia Clarkson, Stanley Tucci, Cam Gigandet, Malcolm McDowell, Lisa Kudrow, Aly Michalka, Dan Byrd - Länge: 92 min. - Start: 11.11.2010

Die Story: Olive (Emma Stone) ist ein eher unauffälliges Mädchen - bis zu dem Tag, an dem sie einem Freund hilft, auf einer Party scheinbar seine Jungfräulichkeit zu verlieren. Zwar ist das alles nur gespielt, um die Zuhörer vor der Schlafzimmertür zu täuschen, doch von nun an hat Olive einen Ruf weg, der sich gewaschen hat. Von den männlichen Schülern wird sie bewundert, bei den Mädchen ist sie jedoch schnell als Schlampe verschrien.

Olive nimmt ihren neuen, zweifelhaften Ruf zunächst mit Genuss an und spielt der ganzen Schule vor, wie ungehemmt sie mit dem Thema Sex (angeblich!) umgeht. Aber was nun, wenn einem das ganze Spiel plötzlich über den Kopf wächst und man sich sehnlichst sein langweiliges, altes Leben zurückwünscht?!

Regisseur Will Gluck ("Fired Up!") inszenierte eine spritzige Komödie über den alltäglichen Konkurrenzkampf an einer High School, die Leichtigkeit, mit der Gerüchte die Runde machen, und den amüsanten Versuch, eine frei erfundene Geschichte wieder rückgängig zu machen. Als vermeintlich skrupellose Femme fatale der Highschool glänzt Jungstar Emma Stone ("Zombieland", "Superbad"). An ihrer Seite spielen Penn Badgley ("Stepfather", "Gossip Girl"), Amanda Bynes ("Hairspray"), Thomas Haden Church ("Zuhause ist der Zauber los", "Sideways"), Patricia Clarkson ("Shutter Island") und Stanley Tucci ("In meinem Himmel", "Julie & Julia"). Leider wurde uns nur die hervorragende, wirklich originelle und witzige Originalversion gezeigt, die aber sehr schwer synchronisierbar erscheint. Entsprechend können wir für eine deutsche Version leider nicht garantieren.

Verleih: Sony

Bewertung: Englische Originalversion: ****0

Deutsche Version: ???

 

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From Beginning to End

Brasilien 2009 - Originaltitel: Do Começo ao Fim - Regie: Aluizio Abranches - Darsteller: João Gabriel Vasconcellos, Rafael Cardoso, Lucas Cotrin, Gabriel Kaufmann, Júlia Lemmertz, Fábio Assunção, Louise Cardoso, Jean Pierre Noher - FSK: ab 12 - Länge: 94 min. - Start: 11.11.2010

Die Story: Von klein auf waren die beiden Halbbrüder Francisco (Lucas Cotrin) und Tomás (Gabriel Kaufmann) unzertrennlich, haben miteinander gerauft, wilde Badezimmerschlachten veranstaltet und sich in den Schlaf gestreichelt - zur großen Rührung ihrer Mutter, die das Verhältnis der beiden ganz auf sich fixierten Sprößlinge wohlwollend, aber auch mit leise wachsender Beunruhigung beobachtete.

Inzwischen zu athletischen Mitzwanzigern herangewachsen können die zwei (João Gabriel Vasconcellos, Rafael Cardoso) noch immer nicht voneinander lassen und teilen Wohnung und Bett. Doch als Tomás als Profischwimmer für das Olympiateam für drei Jahre in Russland trainieren soll, wird ihr inniges Verhältnis zum ersten Mal vor die Probe gestellt.

Mit atemberaubender Direktheit erzählt der brasilianische Regisseur Aluisio Abranches die Geschichte einer außergewöhnlichen Bruderliebe unter dem Zuckerhut. Dabei gelingt es ihm, das kontrovers-erotische Thema in so überzeugenden Bildern einzufangen, dass allein der Filmtrailer schon ein Millionenpublikum gefunden hat.

Verleih: Pro-Fun

Bewertung:

 

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Fünf Tage ohne Nora

Mexiko 2009 - Originaltitel: Cinco días sin Nora - Regie: Mariana Chenillo - Darsteller: Fernando Luján, Ari Brickman, Erique Arreola, Juan Carlos Colombo, Max Kerlow, Angelina Pelaez, Verónica Langer, Cecilia Suárez - Fassung: O.m.d.U. - Länge: 92 min. - Start: 11.11.2010

Die Story: Nora (Silvia Mariscal) und José (Fernando Luján) waren einmal ein verliebtes Paar. Nun sind sie ins Alter gekommen und seit 20 Jahren geschieden, wohnen aber gegenüber in derselben Straße in Mexico City. Eines Tages findet José seine Ex-Frau tot in ihrem Bett: Ihr fünfzehnter Selbstmordversuch war erfolgreich. Vorher aber hat Nora noch alles für das anstehende Pessach-Fest vorbereitet und Verfügungen getroffen. So soll José ihre Beerdigung organisieren.

Das ist leichter gesagt als getan, denn während des Pessach-Fests und am drauffolgenden Sabbat dürfen keine Beerdigungen stattfinden, und außerdem befindet sich der gemeinsame Sohn Rubén (Ari Brickman) gerade im Ausland. Also muss José fünf Tage im Appartement seiner Frau durchhalten, während der Rabbi-Schüler Moisés (Erique Arreola) neben der unter Trockeneis gelegten Toten betet. Der Agnostiker José hat Nora im Verdacht, dass sie das Timing für ihren Freitod bewusst so gewählt hat, um auch nach ihrem Tod noch alles kontrollieren zu können, und bestellt aus Trotz für seine jüdische Frau erst mal ein katholisches Begräbnis.

Doch mittlerweile geben sich sein Sohn mit Frau und Kindern, die Haushälterin, der Rabbi, der Familienarzt, eine kurzsichtige Tante und diverse Sarganlieferer in der Wohnung die Klinke in die Hand. Allmählich verliert der arme José in all dem Gewusel den Überblick. Und dann findet er unter dem Bett noch ein geheimnisvolles Foto, das seine Beziehung zu Nora in ganz neuem Licht erscheinen lässt …

Eine echte Entdeckung: In ihrem ebenso komischen wie feinfühligen Spielfilmdebut erzählt Mariana Chenillo traumwandlerisch leicht eine Geschichte über so gewichtige Momente im Leben wie den Tod, die Ehe, den Glauben und die Liebe. FÜNF TAGE OHNE NORA entwickelt einen feinen schwarzen Humor, der bestens unterhält. Und auch dank der hervorragend besetzten Schauspieler bis in die kleinste Nebenrolle wird der Film zum Kinovergnügen.
Verleih: Kairos

Bewertung:

 

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Live aus Peepli - Irgendwo in Indien

Indien 2009 - Originaltitel: Peepli Live - Regie: Anusha Rizvi - Darsteller: Omkar Das Manikpuri, Raghubir Yadav, Malaika Shenoy, Nawazuddin Siddiqui, Shalini Vatsa, Farukh Jaffer, Vishal Sharma - FSK: ab 12 - Fassung: O.m.d.U. - Länge: 105 min. - Start: 11.11.2010

Die Story: Nathas (Omkar Das Manikpuri) Land soll zwangsversteigert werden - aber seine ganze Familie ist von der Ernte abhängig: die drei zerlumpten Kinder, die ewig zeternde Mutter, die nörgelnde Ehefrau, der Bruder (Raghubir Yadav), der viel mehr von der Welt versteht, und Natha selbst, der am liebsten Löcher in die Luft starrt. Es scheint keinen Ausweg zu geben außer einem Regierungsprogramm: Vom Staat gibt es eine hohe Prämie für die Hinterbliebenen, wenn ein Bauer sich umbringt.

Sein Bruder drängt Natha zum Selbstmord, um seine Familie abzusichern, und als er einwilligt, wird er zum Spielball einer Lawine von Ereignissen: Lokale Wahlen stehen vor der Tür, und hochrangige Politiker und die Sensationsmedien fallen in Nathas verschlafenes kleines Dorf Peepli ein. Was ein Bauernselbstmord unter Tausenden hätte sein können, wird zu einem Skandal, von dem jeder profitieren will. In dem Chaos interessiert sich bald niemand mehr für Nathas Gefühle. Wie wird er sich entscheiden?

Jenseits gängiger Bollywood-Klischees zeichnet LIVE AUS PEEPLI - IRGENDWO IN INDIEN ein lebendiges, authentisches Bild der Widersprüche des indischen Lebens: Armut und unmenschliche Arbeitsbedingungen auf dem Land, Megacities mit hochmodernen Massenmedien, machthungrige Großgrundbesitzer und korrupte Politiker.

Verleih: Rapid Eye Movies

Bewertung:

 

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My Winnipeg

Kanada 2007 - Regie: Guy Maddin - Darsteller: Ann Savage, Louis Negin, Amy Stewart, Darcy Fehr, Brendan Cade, Wesley Cade, Lou Profeta, Fred Dunsmore, Kate Yacula, Jacelyn Lobay, Eric Nipp - Fassung: O.m.d.U. - Länge: 79 min. - Start: 11.11.2010

Die Story: "Wir Winnipegger sind so benommen von Nostalgie." In ihrer Benommenheit werden sie zu Schlafwandlern. Davon gibt es so viele, dass es eine Gesetzgebung gibt: Wenn sie kraft ihrer unergründlichen Seelenverwandtschaften nachts in ihren alten Häusern auftauchen, muss der neue Bewohner sie beherbergen.

My Winnipeg ist ein schlafwandlerischer Traum: Während der Arbeit an dieser Autobiografie, die eins ist mit der Biografie jenes verschneiten Ortes in der kanadischen Provinz Manitoba ("a city just 4 years older than my grandmother"), fand Maddin sich im Haus seiner Kindheit wieder. Darsteller posieren als Brüder, Schwester und Familienhund im Wohnzimmer. Im Hintergrund die Mutter wie ein lebendes Bild. Die neue Bewohnerin, eine ältere Dame, bewegt sich nicht aus ihrem Sessel. Reist man in Winnipeg in die Vergangenheit, weicht einem die gealterte Gegenwart nicht von der Seite.

Die passiv-aggressive Mutter kennen wir aus "Brand Upon the Brain!". Dort behielt sie durch ein riesiges Fernglas die Kontrolle, hier blickt sie (in Übergröße) prüfend in die Fenster der kanadischen Eisenbahn, deren Knotenpunkt Winnipeg ist. Guy Maddins neuer Film beweist, dass man angesichts seines Gesamtwerkes von einem Maddin'schen Genre sprechen darf: tiefgründig, verstörend, und darin urkinematografisch.

Verleih: Arsenal - Institut für Film und Videokunst e.V.

Bewertung:

 

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Plug & Pray

Deutschland 2010 - Regie: Jens Schanze - Darsteller: (Mitwirkende) Joseph Weizenbaum, Raymond Kurzweil, Hiroshi Ishiguro, Minoru Asada - Prädikat: besonders wertvoll - FSK: ohne Altersbeschränkung - Länge: 91 min. - Start: 11.11.2010

Die Story: Einst als Pionier des Computerzeitalters gefeiert, ist Joseph Weizenbaum inzwischen zum schärfsten Kritiker der technologischen Allmachtsvisionen geworden. Der Schöpfer des ersten Spracherkennungsprogramms - das 1966 als ELIZA bekannt wurde - mahnt zur Vernunft angesichts der Tücken des Forschungsfortschritts: Was für viele noch immer nach Hollywood-Horror oder nach Science Fiction-Phantasie klingt, ist längst Realität in den Forschungslabors.

So hat Hiroshi Ishiguro erfolgreich ein Roboter-Alter-Ego namens "Geminoid" geschaffen. Der Roboter sieht exakt aus wie er selbst und soll Emotionen simulieren, damit die Kinder von Ishiguro den oft abwesenden Vater nicht zu sehr vermissen. Mit dem "iCub" hat Giorgio Metta einen lernfähigen Roboter entwickelt, der am Ende die Fähigkeiten eines dreijährigen Kindes haben soll. Oder Ray Kurzweil, dessen Vision von der Verschmelzung von Mensch und Maschine ermöglichen soll, die biologischen Fesseln der Evolution abzulegen, damit wir schließlich unsterblich werden.

Für ambitionierte Forscher ein Traum, ein Quantensprung in die falsche Richtung für Joseph Weizenbaum. Unbeeindruckt vom durch grenzenlose Fortschrittsgläubigkeit geprägten Zeitgeist, warnt er vor den Geistern, die wir riefen und fragt: Wie weit wollen wir gehen? Wann gehen wir zu weit? Und wenn, wer wird uns stoppen?

Ist der Mensch eine Maschine aus Fleisch? PLUG & PRAY öffnet die Tür zu den geheimen Laboratorien der künstlichen Intelligenz, taucht ein in eine Welt, in der Computertechnologie, Robotik, Biologie, Neurowissenschaft und Entwicklungspsychologie verschmelzen. Es ist beeindruckend, was sie heute schon kann, amüsant, wie sie noch an vielem scheitert und fragwürdig, worauf sie hinaus will. Joseph Weizenbaum, Computerpionier und Kritiker des technologischen Größenwahns, tritt an zu seinem letzten philosophischen Duell mit den Männern, die das nächste Produkt der digitalen Revolution entwickeln: den Roboter, der uns ersetzen soll. In PLUG & PRAY eröffnet Regisseur und Grimmepreisträger Jens Schanze zwischen den euphorischen Forschern und dem altersweisen Professor einen Dialog über die Frage, worin Menschsein eigentlich besteht, der schließlich in ein eindringliches Plädoyer für Humanität und die Ehrfurcht vor dem natürlichen Mysterium von Leben und Tod mündet.

Verleih: farbfilm

Bewertung:

 

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Rachel

Frankreich / Belgien 2009 - Regie: Simone Bitton - Darsteller: Dokumentation - Fassung: O.m.d.U. - Länge: 100 min. - Start: 11.11.2010

Die Story: Die 22-jährige amerikanische Aktivistin Rachel Corrie kam im Jahr 2003 beim Versuch, die Zerstörung von Häusern palästinensischer Familien im Gazastreifen zu verhindern, zu Tode. Ein Bulldozer der israelischen Armee erfasste sie. Die Untersuchung des Militärs ergab, dass es sich um einen Unfall gehandelt hat. Der Film rekonstruiert den Fall und kommt zu einem anderen Ergebnis.

Dieser investigative Dokumentarfilm unternimmt, was Aufgabe eines Gerichts gewesen wäre: eine sorgfältige Suche nach Augenzeugen und Indizien, von allen beteiligten Seiten, deren Befragung und Gegenüberstellung. Das gesammelte Material umfasst Gespräche mit Aktivisten, Vertretern des Militärs, Ärzten, palästinensischen Anwohnern, Rachels Eltern und Lehrern, außerdem Dokumente wie Fernsehbeiträge, Fotos der Aktion und ein Armee-Video.

Die filmische Recherche führt nicht nur zu neuen Erkenntnissen, sondern entwickelt sich zur Studie über Idealismus und politisches Engagement. Kein Dokumentarfilm hätte sie angemessen auf die schreckliche Realität im Gazastreifen vorbereiten können - so Rachel Corrie in ihrem Tagebuch. Nun gibt ein Dokumentarfilm über die Umstände ihres Todes präzise Auskunft über die Situation in der Region.

Verleih: Arsenal - Institut für Film und Videokunst e.V.

Bewertung:

 

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Somewhere

USA 2010 - Regie: Sofia Coppola - Darsteller: Stephen Dorff, Elle Fanning, Benicio Del Toro, Michelle Monaghan, Chris Pontius, Laura Ramsey, Caitlin Keats, Robert Schwartzman, Karissa Shannon, Philip Pavel - Länge: 98 min. - Start: 11.11.2010

Die Story: Man kennt ihn von der Leinwand oder aus der einschlägigen Klatschpresse: Johnny Marco (Stephen Dorff) ist ein angesagter junger Hollywood-Star. Er residiert im legendären Hotel Chateau Marmont in L.A. und vertreibt sich die Zeit mit Dingen, die das Leben angenehm machen: schöne Frauen, schnelle Autos, Alkohol und Drogen. Alles, um bloß nicht zu merken, das sein Leben eigentlich ziemlich langweilig ist.

Doch da kommt ihn unerwartet Cleo (Elle Fanning), seine elfjährige Tochter aus einer früheren Beziehung, besuchen. Johnny soll sich für einige Zeit um sie kümmern. Die unvermittelte Nähe zu seiner Tochter bringt Johnny nach langer Zeit endlich wieder zum Nachdenken: Mit Cleo füllt wieder etwas Echtes und Ehrliches die Leere in seinem Leben. Doch was wird sein, wenn sie ihn wieder verlassen muss?

Seit ihrem preisgekrönten "Lost in Translation" gilt Sofia Coppola als die Meisterin der jungen Generation von Autorenfilmern. Ein fesselndes Drehbuch und Sinn für stimmige Atmosphäre sowie zart-poetische Momente bestimmen auch ihren neuen Film, mit dem sie wieder ihr untrügliches Gespür für die perfekte Besetzung beweist: Sowohl Stephen Dorff - cool, hip und sexy - als auch die bezaubernde Elle Fanning begeistern in ihren Rollen als Vater und Tochter.

Verleih: Tobis

Bewertung:

 

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South

Österreich / USA 2010 - Regie: Gerhard Fillei, Joachim Krenn - Darsteller: Matthew Mark Meyer, Claudia Vick, Sal Giorno, Tim Kirkpatrick, Jimena Hoyos, Billy Crosby, Nina Hader, Bryan Hanna, Christopher Batyr, Gil Silverbird - Länge: 105 min. - Start: 11.11.2010

Die Story: 1999, wenige Tage vor Thanksgiving. Nach einem dramatisch gescheiterten Raubüberfall auf eine Bank in Los Angeles steht Bruce McGray (Matthew Mark Meyer) am Tiefpunkt seines Lebens. In ihm brennt der Wunsch, alles hinter sich zu lassen und ein neues Leben zu beginnen. Vielleicht sogar an jenem Ort in Südamerika, den eine junge, unbekannte Frau in ihrem Tagebuch so eindringlich beschreibt: Eine verlassene Orangenfarm an der Küste Kolumbiens.

Als Bruce sich in der kommenden Nacht mit dem mysteriösen Buch beschäftigt ahnt er nicht, das sein Inhalt in den nächsten Stunden seine gesamte Vergangenheit in Frage stellen wird. Während ihm das FBI und schließlich auch die New Yorker Polizei immer dichter auf die Spur kommen, beginnt für Bruce eine verzweifelte Suche nach seiner wahren Identität.

 

Ein Film, den es fast nicht gegeben hätte: Die beiden Regisseure Gerhard Fillei und Joachim Krenn haben viel Herzblut und noch mehr Geld in dieses ambitionierte Projekt gesteckt, bis ihnen vor etwa 10 Jahren das Geld ausging. Ein Jahrzehnt später können sie, mit neuen Mitteln ausgestattet, endlich ihr Projekt beenden.. Ein visuell ausgesprochen reizvoller Film Noir, der teilweise allerdings sehr artifiziell und überinszeniert daher kommt.

Verleih: W-Film

Bewertung: **000

 

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Umständlich verliebt

USA 2010 - Originaltitel: The Switch - Regie: Josh Gordon, Will Speck - Darsteller: Jennifer Aniston, Jason Bateman, Patrick Wilson, Jeff Goldblum, Juliette Lewis, Thomas Robinson, Caroline Dhavernas, Kelli Barrett, Scott Elrod - Länge: 102 min. - Start: 11.11.2010

Die Story: Die Single-Frau Kassie (Jennifer Aniston) entschließt sich, trotz Einwände ihres besten, durchaus neurotischen Freundes Wally (Jason Bateman) schwanger zu werden - auch wenn das bedeutet, es auf eigene Faust zu tun, und zwar mit Hilfe eines sympathischen und überaus gutaussehenden Samenspenders (Patrick Wilson).

Ohne dass Kassie es ahnt, läuft bei der Befruchtung jedoch etwas schief, was allerdings erst sieben Jahre später ans Licht tritt, als Wally den süßen - durchaus leicht neurotischen - Sohn von Kassie kennenlernt …

UMSTÄNDLICH VERLIEBT ist eine romantische Liebeskomödie mit einer bezaubernden Jennifer Aniston an der Seite von Jason Bateman ("Up in the Air", "Juno") und Patrick Wilson ("Das A-Team - Der Film", "Little Children"), unterstützt von Juliette Lewis ("Whip it") und Jeff Goldblum ("Ein Leben für ein Leben - Adam Resurrected").

Verleih: Constantin

Bewertung: 

 

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Unstoppable - Außer Kontrolle

USA 2010 - Originaltitel: Unstoppable - Regie: Tony Scott - Darsteller: Denzel Washington, Chris Pine, Rosario Dawson, Jessy Schram, Kevin Dunn, Kevin Chapman, Victor Gojcaj, Jeff Wincott, Elizabeth Mathis, Maxx Hennard - Länge: 95 min. - Start: 11.11.2010

Die Story: Durch ein Missgeschick gerät ein Zug, beladen mit giftigen Chemikalien, unbemannt von allein in Bewegung, beginnt immer schneller zu werden und alles zu zerstören, was sich ihm in den Weg stellt. Der Zug gleicht einer Bombe auf Schienen, denn das geladene Material ist hochgefährlich und die Strecke des Zuges führt durch ein stark besiedeltes Gebiet. Die Leiterin des Bahnkontrollzentrums Connie Hooper (Rosario Dawson) schlägt sofort Alarm und versucht den Zug zu stoppen. Doch alle Versuche scheitern, und eine Katastrophe bahnt sich an …

Der erfahrene Lokführer Frank Barnes (Denzel Washington) und dessen neuer, junger Kollege Will Colson (Chris Pine) sind mit ihrem Zug auf gleicher Strecke unterwegs. Sie befinden sich damit in großer Gefahr, sind aber auch die Einzigen, die ein großes Unglück verhindern könnten. Um tausende von Menschenleben zu retten, setzen Barnes und Colson ihr eigenes aufs Spiel. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt …

In dem spannenden Action-Thriller UNSTOPPABLE - AUSSER KONTROLLE, der auf wahren Ereignissen beruht, brillieren Oscar-Preisträger Denzel Washington, Star Trek-Jungstar Chris Pine und die renommierte Schauspielerin Rosario Dawson ("Sieben Leben", "Eagle Eye - Ausser Kontrolle") in Hauptrollen. Regie führte Action-Meister Tony Scott ("Déjà Vu - Wettlauf gegen die Zeit", "Top Gun").

Verleih: 20th Century Fox

Bewertung: 

 

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Vay Arkadas - Wow Freunde

Türkei 2010 - Originaltitel: Vay Arkadas - Regie: Kemal Uzun - Darsteller: Ali Atay, Firat Tanis, Mete Horozoglu, Demet Evgar, Mustafa Üstündag, Rasim Öztekin, Bihter Dinçel, Erdal Tosun, Pamela Spence, Bülent Çolak, Metin Coskun, Baris Basar - Start: 11.11.2010

Die Story: Manik (Ali Atay), Tik (Firat Tanis) und Dildo (Mete Horozoglu) sind beste Freunde und alle in der selben Gang im selben Viertel aufgewachsen. Bisher finanzierten sie ihren Lebenunterhalt durch Autodiebstahl. Nun entscheiden die drei dies aufzugeben und ein normales Leben zu führen.

Als eines Tages Dildos Vater Efendi (Rasim Öztekin) schwer erkrankt und Geld für eine Operation braucht, machen sich die Freunde auf, welches zu besorgen. Alle drei kommen mit Autos zurück. Ihr Versprechen ist gebrochen. Als sie die Kofferräume öffnen, wird ihnen deutlich, dass sie in noch tiefere Schwierigkeiten verwickelt sind...

Verleih: Kinostar

Bewertung: 

 

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Hacker

 

Deutschland 2010 - Regie: Alexander Biedermann - Mitwirkende: Reinhard Schrutzki, Paul Ziegler, Steffen Wernéry, Marcell Dietl, Marko Rogge - Länge: 79 min. - Start: 18.11.2010

Die Story: Der Hacker - einst "Robin Hood" der Datennetze, heute Plagegeist, gar "Datenterrorist" im Untergrund des globalen Netzes. Jedes Jahr verbreiten sich Unmengen neuer Viren und Würmer, die für Schäden in Milliardenhöhe sorgen.

Doch der Hacker ist ein ambivalentes Wesen. Einerseits für sein Spezialwissen gefürchtet und verfolgt, verdient die IT-Sicherheitsindustrie Milliarden mit Hackern und der durch ihre Existenz erzeugten Internetgefahr. Zugleich werden fähige Hacker von der Industrie angeworben, um Sicherheits-Software, Anti-Viren-Programme und Firewalls zu entwickeln, die das Internet vor Viren, Würmern und gefährlichen Hackeraktivitäten schützen sollen. Eine paradoxe Situation. Was ist der Hacker also heute noch, mehr "Datenterrorist", eher "Robin Hood" oder einfach nur Angestellter mit Urlaubsanspruch und Rentenversicherung?

In seinem Debütfilm trifft Alexander Biedermann fünf Hacker verschiedener Generationen und hinterfragt ihr Sein, ihren Antrieb. Portraitiert werden Hacker der Gegenwart, die mittels Viren und Würmern immer wieder die Grenzen der Computersysteme neu definieren und sich Anerkennung verschaffen wollen. Es geht aber auch um diejenigen, die den legendären NASA-Hack in den 80ern zu verantworten haben und als neue unberechenbare Gefahr, als Kriminelle gehandelt wurden.

Sie alle verbinden ihre Erfahrungen mit einem Gefühl von Macht: Dass sie mit wenigen Programmzeilen über wesentliche Funktionen der heutigen Gesellschaft entscheiden können. Dabei erklären sich die Hacker als Schützer und Bewahrer. Doch die Grauzone zwischen Legalität und Illegalität sowie eigenen Zielen und gesellschaftlichen Notwendigkeiten werden zum Prüfstein ihrer Biografien. So deckt Alexander Biedermann auch überraschende Parallelen zwischen den Generationen auf, denn sie alle werden vom realen Leben eingeholt. HACKER ist ein Portrait, das sich auf die menschlichen Spuren im Datennetz begibt und die persönlichen Geschichten dahinter erahnen lässt.

Verleih: Edition Salzgeber

Bewertung: 

 

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Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1

Großbritannien / USA 2010 - Originaltitel: Harry Potter and the Deathly Hallows: Part I - Regie: David Yates - Darsteller: Daniel Radcliffe, Emma Watson, Rupert Grint, Ralph Fiennes, Bill Nighy, Jim Broadbent, Helena Bonham Carter, Robbie Coltrane - Start: 18.11.2010

Die Story: Die Welt der Zauberer ist inzwischen für alle Gegner des Dunklen Lords äußerst gefährlich geworden. Der lange befürchtete Krieg hat begonnen, und Voldemorts (Ralph Fiennes) Todesser reißen die Macht im Zaubereiministerium und sogar in Hogwarts an sich - wer sich widersetzt, wird eingeschüchtert und weggesperrt. Vor allem haben sie es auf Voldemorts Erzfeind Harry Potter (Daniel Radcliffe) abgesehen: Der Auserwählte wird zum Gejagten. Die Todesser haben den Befehl, Harry bei Voldemort abzuliefern - und zwar lebendig.

Harrys letzte Hoffnung: Er muss die Horcruxe finden, bevor Voldemort ihn entdeckt. Während er nach Anhaltspunkten forscht, stößt er auf eine uralte und fast vergessene Geschichte - die Legende von den Heiligtümern des Todes. Falls die Legende wahr sein sollte, könnte sie Voldemort zu jener unüberwindlichen Macht verhelfen, die er anstrebt.

Harry ahnt nicht, dass seine Zukunft durch seine Vergangenheit längst vorbestimmt ist - durch jenen schicksalhaften Tag, an dem er wurde, was er ist: "der Junge, der überlebte". Inzwischen ist Harry Potter aber kein Junge mehr - jetzt steht der Tag unmittelbar bevor, auf den er sich seit seiner Ankunft in Hogwarts vorbereitet hat: die entscheidende Auseinandersetzung mit Voldemort.

HARRY POTTER UND DIE HEILIGTÜMER DES TODES, das siebte und letzte Abenteuer in der Harry-Potter-Reihe, ist das Kino-Event des Jahres, erzählt in zwei abendfüllenden Spielfilmen unter der Regie von David Yates, der auch schon die Blockbuster "Harry Potter und der Orden des Phönix" und "Harry Potter und der Halbblutprinz" inszenierte. Daniel Radcliffe, Rupert Grint und Emma Watson sind einmal mehr als Harry Potter, Ron Weasley und Hermine Granger zu sehen.

Verleih: Warner Bros.

Bewertung: 

 

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Miral

Frankreich / Israel / Italien / Indien 2010 - Regie: Julian Schnabel - Darsteller: Hiam Abbass, Freida Pinto, Yasmine Al Masri, Ruba Blal, Alexander Siddig, Omar Metwally, William Dafoe, Vanessa Redgrave, Stella Schnabel - Länge: 112 min. - Start: 18.11.2010

Die Story: Die junge hübsche Miral (Yolanda El-Karam / Freida Pinto) wächst als Schülerin des berühmten Dar-Al-Tifl-Instituts wohlbehütet und glücklich in Ostjerusalem auf. Ihre Lehrerin Hind (Hiam Abbass) legt - ebenso wie Mirals liebevoller Vater Jamal (Alexander Siddig) - großen Wert auf eine gute Ausbildung für Mädchen und erzieht ihre palästinensischen Schützlinge zu Menschlichkeit und Gewaltfreiheit.

Als Miral erwachsen wird und sich in den politischen Aktivisten Hani (Omar Metwally) verliebt, droht sie diese Ideale aus den Augen zu verlieren. Doch Hind kämpft um sie wie um ihre eigene Tochter ...

MIRAL ist die ungewöhnliche, berührende Geschichte einer Frau auf der Suche nach Frieden und Glück. Ein faszinierender Mix aus Licht, Farben, Emotionen und Tönen - erzählt in zugleich rauen und poetischen, unter die Haut gehenden Bildern, die einem fast malerischen Gestus zu folgen scheinen.

Verleih: Prokino

Bewertung: 

 

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Mount St. Elias

Österreich 2009 - Regie: Gerald Salmina - Mitwirkende: Axel Naglich, Jon Johnston, Peter Ressmann - FSK: ab 12 - Länge: 105 min. - Start: 18.11.2010

Die Story: Die Skialpinisten Axel Naglich, Peter Ressmann und Jon Johnston suchen 2007 die größte Herausforderung: Die Besteigung des Mount St. Elias in Alaska - und die Skiabfahrt auf der längsten, schneebedeckten vertikalen Linie der Welt.

Aber der mit 5.489 Metern relativ gesehen höchste Berg der Welt ist ein unberechenbarer Gegner. Rasend schnell wechselt das Wetter, ständig drohen Schneestürme, Lawinen und Felsstürze. Der Berg verlangt nach lebenswichtigen Entscheidungen in Sekundenbruchteilen. Und so werden der mehrtägige Aufstieg und die nur zweistündige Abfahrt zu einer einmaligen Grenzerfahrung. Der Kampf mit der Natur wird zum Kampf mit der eigenen Psyche.

MOUNT ST. ELIAS, der erste Kinofilm des österreichischen Extremsportregisseurs Gerald Salmina, dokumentiert mit großer essayistischer Nähe eine Expedition ins Ungewisse. Im Mittelpunkt stehen drei der besten Ski-Alpinisten der Welt, die ihre Fähigkeiten an einem der unwirtlichsten Orte Alaskas unter Beweis stellen. In seiner spektakulär bebilderten Doku erzählt Salmina aber nicht nur von den Herausforderungen der Natur, sondern auch von dem Kampf mit der eigenen Psyche. Denn manche Situationen können die drei Grenzgänger nur meistern, wenn sie ihren Verstand ausschalten. Situation, in denen tödliche Gefahr und höchstes Glück eins werden. Dies sind die wahrscheinlich spektakulärsten und nervenaufreibendsten Dokumentaraufnahmen, die je im Kino gezeigt wurden! Der Zuschauer fiebert mit und konstant fragt man sich, wieso Menschen sich freiwillig in konstante Lebensgefahr bringen und wie man ohne Computeranimation solche unglaublichen Bilder einfangen kann. Ein echtes Leinwandabenteuer - nur für Menschen mit starken Nerven!

Verleih: Kinowelt

Bewertung: ****0

 

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Still Walking

Japan 2008 - Originaltitel: Aruitemo aruitemo - Regie: Hirokazu Kore-eda - Darsteller: Abe Hiroshi, Harada Yoshio, Kiki Kirin, Natsukawa Yui, Tanaka Shohei, You - Länge: 114 min. - Start: 18.11.2010

Die Story: Sommer an der Küste. Die beiden Yokoyamas (Harada Yoshio, Kiki Kirin) sind alt geworden. Doch heute kommen die erwachsenen Kinder und ihre Familien zu Besuch in das geräumige Heim - zum Gedenken an den vor Jahren verunglückten Ältesten.

Sein Bruder Ryota (Abe Hiroshi) wäre lieber weit weg. Er spürt, dass er es seinem Vater nicht recht machen kann: die falsche Frau, der falsche Beruf, und nun noch keine Arbeit - am besten, er schweigt! Man kocht, man isst - und natürlich kann der pensionierte Arzt das Sticheln nicht lassen. Soll Ryota für immer im Schatten des älteren Bruders stehen?

Der japanische Meister Hirokazu Kore-eda ("After Life", "Nobody Knows") dramatisiert nicht, er beobachtet mit gespannter Hingabe vierundzwanzig Stunden aus dem Seelenleben einer Familie: Kann das, was Eltern und Kinder zusammenhält, siegen über das, was sie trennt? Ein psychologisches Meisterstück von sinnlicher Raffinesse!

Verleih: Kool

Bewertung:

 

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The Kids Are All Right

USA 2010 - Regie: Lisa Cholodenko - Darsteller: Annette Bening, Julianne Moore, Mark Ruffalo, Mia Wasikowska, Josh Hutcherson, Yaya DaCosta, Kunal Sharma, Eddie Hassell, Zosia Mamet, Joaquín Garrido - FSK: ab 12 - Länge: 106 min. - Start: 18.11.2010

Die Story: Nic (Annette Bening) und Jules (Julianne Moore) leben den sonnigen Traum des klassischen Familienglücks im Süden Kaliforniens - zwei Kinder, ein hübsches Haus und höchstens ein paar völlig normale Beziehungsproblemchen. Als ihr 15-jähriger Sohn Laser (Josh Hutcherson) und seine 18-jährige Schwester Joni (Mia Wasikowska) allerdings den Kontakt zu ihrem biologischen Vater suchen, gerät das traute Heim ins Wanken.

Der frühere Samenspender Paul (Mark Ruffalo) ist ein überaus charmanter und cooler Junggeselle und wird nicht nur eine Bereicherung für seine Kinder, sondern löst dazu in der Beziehung der beiden Moms einen Erdrutsch aus, als er eine Affäre mit Jules beginnt.

Joni will mehr Eigenständigkeit, Laser muss lernen, seinen Mann zu stehen, Paul hätte selbst gerne eine Familie, am liebsten sogar diese, Jules sehnt sich nach Anerkennung und dem Gefühl, als Frau begehrt zu werden, während Nic zunehmend Schwierigkeiten hat, sich als Familienoberhaupt zu behaupten. So trägt jeder seine kleinen Schwächen und Sehnsüchte mit sich herum, doch am Ende zählen nur Liebe und Familie.

Familie ist so eine Sache - erst recht, wenn man mit zwei Müttern lebt und dann so etwas Ähnliches wie ein Vater dazukommt. Ein zärtlicher, lustiger und herzenswarmer Tanz um die Frage: "Was heißt hier eigentlich Familie?" THE KIDS ARE ALL RIGHT führt den Zuschauer so dicht an das Leben einer Familie heran, dass er sie am Ende des Filmes gar nicht mehr verlassen möchte.

Verleih: Universal

Bewertung:

 

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3Faltig

Deutschland / Österreich 2010 - Regie: Harald Sicheritz - Darsteller: Christian Tramitz, Matthias Schweighöfer, Roland Düringer, Adele Neuhauser, Alfred Dorfer, Julia Hartmann, Michael Schweighöfer, Raimund Wallisch - FSK: ab 12 - Länge: 93 min. - Start: 25.11.2010

Die Story: Hage (Christian Tramitz) steckt in der Krise. Seine strahlenden Tage als Heiliger Geist sind vorbei. Seit mehr als 2000 Jahren schlägt er sich mehr schlecht als recht in Menschengestalt auf Erden durch und versucht, inkognito auf voralpenländischen Weihnachtsmärkten christliche Devotionalien unters Volk zu bringen. Doch die Geschäfte mit Erzengellichterketten und Bewegungsmeldern in Mariengestalt laufen schlecht. Deshalb soll Schluss damit sein. Hage will endlich groß rauskommen und steckt mitten in den Vorbereitungen für die Ur-Aufführung seines Musicals "Holy Spirit Megastar" im Nachtclub "Beverly Hills" seines Freundes Friedl (Roland Düringer), mit der reizenden Tänzerin Mona (Julia Hartmann) in der Hauptrolle.

Doch Hages Pläne werden von Gottes Sohn durchkreuzt, der leibhaftig in der Gestalt von Christl (Matthias Schweighöfer) am Heiligen Abend unerwartet in sein Leben platzt. Und der hat keine guten Nachrichten: Im Auftrag Gottes (Michael Schweighöfer) soll er die Apokalypse ankündigen, die für Silvester im göttlichen Kalender steht. Hage ist stinksauer - soll am Silvesterabend doch die Premiere seines Musicals sein. Um das Weltende noch in letzter Minute abzuwenden, zeigt er Christl, wie schön das Leben und die Liebe sind. Sein Plan geht auf: Christl verliebt sich in die Tänzerin Mona und glaubt, die Apokalypse verhindern zu müssen. Doch lassen sich die Pläne von Gottvater einfach so durchkreuzen?

Mit pointierten Dialogen und viel Gefühl für Situationskomik schuf Regisseur Harald Sicheritz ("Hinterholz 8") eine schräge Satire und göttliche Komödie, in der Christian Tramitz ("Der Schuh des Manitu"), Matthias Schweighöfer ("Friendship!") und der beliebte österreichische Volksschauspieler Roland Düringer ("Hinterholz 8") in den Tagen vor der Apokalypse unchristliches Chaos verbreiten. In weiteren Rollen spielen Alfred Dorfer ("Indien"), Adele Neuhauser sowie das Nachwuchstalent Julia Hartmann. In kuriosen Gastrollen sind Christian Ulmen ("Mama, ihm schmeckt's nicht") und Michael Schweighöfer, der Vater von Matthias Schweighöfer, in der Rolle von Papa, dem Lieben Gott, zu sehen.

Verleih: Falcom Media

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7 oder Warum ich auf der Welt bin

Deutschland 2010 - Regie: Antje Starost, Hans-Helmut Grotjahn - Mitwirkende: Albrecht, Basile, Chrysanthi, Jonathan - Prädikat: besonders wertvoll - FSK: ohne Altersbeschränkung - Fassung: teilweise fremdsprachig m.d.U. - Länge: 87 min. - Start: 25.11.2010

Die Story: Dieser Film geht einen ungewöhnlichen Weg. Kinder nehmen uns mit in ihre Welt, in ihr Leben, und zeigen uns, was sie bewegt, was sie lieben, was ihnen am Herzen liegt, worüber sie weinen und lachen. Sieben Kinder aus aller Welt entwickeln ihre Antworten. Sie erzählen ihre Geschichten: mit dem Staunen über die Welt und dem Willen, etwas zu verändern.

Was es bedeutet, heute ein Kind zu sein. Ein Film über Kindheit und das Universum der Kinder. Authentisch, mit Ernsthaftigkeit und der Kraft der Phantasie, mit Raffinesse und Witz. Was Kinder sehen, bevor sie verlernen, Fragen zu stellen, die niemand beantworten kann. Ein Film über eine Welt, die Erwachsenen oft verborgen bleibt. Ein Blick wie in einen Spiegel und ein Ausflug in die eigene Kindheit. Den Kindern beim Denken zuschauen.

Verleih: Starost

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Au Revoir Taipeh

Taiwan / USA 2009 - Originaltitel: Yi yè Tài bei - Regie: Arvin Chen - Darsteller: Jack Yao, Amber Kuo, Joseph Chang, Lawrence Ko, Frankie Gao, Peggy Tseng, Tony Yang, Paul Chiang, Vera Yen, Jack Kao, Rui Qi Liu, Jonah Tseng - Länge: 85 min. - Start: 25.11.2010

Die Story: Kai (Jack Yao), ein junger Mann mit gebrochenem Herzen aus Taipeh, sehnt sich danach, bei seiner Freundin in Paris zu sein. Seine Tage verbringt er damit, im Nudelrestaurant seiner Eltern (Jack Kao, Rui Qi Liu) zu arbeiten, und nachts lernt er in einem hiesigen Buchladen Französisch. Dort trifft er Susie (Amber Kuo), ein süßes, aber einsames Mädchen, die dort arbeitet.

Aus Angst, seine Freundin zu verlieren, und weil er Geld braucht, um nach Paris fliegen zu können, nimmt er das dubiose Angebot eines Ganoven (Frankie Gao) an, ein mysteriöses Päckchen nach Paris zu liefern. Für Kai beginnt damit eine wilde Nacht, an deren Ende ihm klar wird: Wenn er Susie und Taipeh verlässt, verließe er damit nicht die wahre Liebe?

AU REVOIR TAIPEH ist die süße und comichafte Geschichte eines jungen Mannes mit Liebeskummer, der unbedingt nach Paris will, aber in der Nacht seines Abfluges herausfindet, dass all das Abenteuer, die Begeisterung und die Liebe, die er sucht, direkt vor seinen Augen in Taipeh existieren. Der Film handelt vor allem davon, wie es ist, sich durch das Entdecken der Schönheit und des Charmes der Umgebung und der Menschen in eine Stadt zu verlieben.

Verleih: Arsenal

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Bödälä - Dance the Rhythm

Schweiz 2010 - Regie: Gitta Gsell - Mitwirkende: Claudia Lüthi, Elias Roth, Lukas Weiss, Ania Losinger, Sabrina Wüst, Anne-Marie Rojahn - FSK: ohne Altersbeschränkung - Fassung: O.m.d.U. - Länge: 78 min. - Start: 25.11.2010

Die Story: Wer würde schon vermuten, dass Schweizer Volkstänze mit dem amerikanischen Stepptanz oder dem wilden Irish Dance oder gar mit dem feurigen, spanischen Flamenco in Verbindung gebracht werden könnten? Regisseurin Gitta Gsell hat sich auf Spurensuche begeben und ist dabei Schweizer Tänzerinnen und Tänzern begegnet, die ihre Leidenschaft fürs "Bodentelegramm", dem tanzenden Klopfen und Stampfen auf den Boden, mit großer Freude und Energie zu vermitteln vermögen.

Die große Spannweite reicht von den jungen, sympathischen Toggenburger und Innerschweizer Bödelern über die international renommierten Bieler Stepptänzer von Lukas Weiss, die Aargauer Aficionada des Irish Dance Sabrina Wüst sowie der künstlerischen, musikalischen Abwandlung des Flamenco der Berner Tänzerin Ania Losinger. Während sich die Wurzeln Ihrer Tanzkunst über die halbe Welt verteilen, ist den Protagonisten doch eines gemeinsam: die ansteckende Lust am Tanzen, am Trommeln mit den Füßen im Takt!

BÖDÄLÄ - DANCE THE RHYTHM ist ein temporeicher Film über Menschen, die ihre Füße archaisch und kraftvoll zu ihrem künstlerischen Ausdrucksinstrument machen. Ausgehend vom Bödelen in der Innerschweiz begibt sich der Film auf eine Reise zu Stepptanz, Flamenco und Irish Dance. Ein Dokumentarfilm mit viel Musik in den Beinen und voller Lebensfreude!

Verleih: Real Fiction

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Bon Appétit

Spanien / Deutschland / Schweiz 2010 - Regie: David Pinillos - Darsteller: Nora Tschirner, Unax Ugalde, Giulio Berruti, Herbert Knaup, Elena Irureta, Xenia Tostado, Sabina Schneebeli - Prädikat: wertvoll - FSK: ab 6 - Länge: 91 min. - Start: 25.11.2010

Die Story: Hanna (Nora Tschirner) ist eine begabte Sommelière und Geliebte des Restaurantbesitzers Thomas (Herbert Knaup), Daniel (Unax Ugalde) kommt aus Bilbao und verfolgt ehrgeizig seine Karriere als Sternekoch im Schweizer Nobelrestaurant. Mit dem Italiener Hugo (Giulio Berruti) verbindet beide eine enge Freundschaft.

Als Daniel und Hanna sich näher kommen, gerät ihr Leben durcheinander. Erst nach turbulenten Umwegen über Spanien und Deutschland finden sie zueinander. Sie erkennen: Man muss im Leben mit allem rechnen - auch mit dem Schönen!

Drei Köche, eine Sommelière: Liebe, Freundschaft und die Frage, wohin führt das Leben - das ist die romantische Komödie BON APPETIT. Mit viel Herz und Ironie erzählt das internationale Ensemble unter der Regie von David Pinillos eine spanisch-deutsch-schweizerische Lovestory an Originalschauplätzen in Zürich, Bilbao und München. Neben Nora Tschirner ("Zweiohrküken") als Hanna und dem spanischen Shooting Star Unax Ugalde ("Che - Revolución", "Die Liebe in den Zeiten der Cholera") als Daniel übernehmen Herbert Knaup ("Stellungswechsel", "Das Leben der Anderen") und Giulio Berruti ("Popstar auf Umwegen") weitere Hauptrollen.

Verleih: Warner Bros.

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Cyrus - Meine Freundin, ihr Sohn und ich

USA 2010 - Originaltitel: Cyrus - Regie: Mark Duplass, Jay Duplass - Darsteller: John C. Reilly, Jonah Hill, Marisa Tomei, Catherine Keener, Matt Walsh, Tim Guinee, Jamie Donnelly, Steve Zissis, Diane Mizota, Kathryn Aselton - FSK: ab 6 - Länge: 91 min. - Start: 25.11.2010

Die Story: John (John C. Reilly) ist ein geschiedener Pechvogel mit nur wenigen Sozialkontakten. Auf Drängen seiner Ex-Frau und gleichzeitig besten Freundin Jamie (Catherine Keener) begleitet er sie und ihren Verlobten Tim (Matt Walsh) auf eine Party. Zur Überraschung aller gelingt es John tatsächlich, jemanden kennenzulernen: die attraktive und lebhafte Molly (Marisa Tomei).

Die Chemie zwischen den beiden stimmt sofort und die Beziehung entwickelt sich gut, allerdings weigert sich Molly vehement, John mit zu sich nach Hause zu nehmen, was diesen bald misstrauisch macht. John geht dem ganzen auf die Spur und muss feststellen, dass es tatsächlich noch einen anderen Mann in Mollys Leben gibt: ihren Sohn Cyrus (Jonah Hill), einen 21-jährigen New Age-Musiker.

Cyrus ist der beste Freund seiner Mutter und die beiden verbindet eine unkonventionelle, enge Beziehung. Cyrus würde alles tun, um Molly zu beschützen und er ist definitiv nicht bereit, sie mit jemandem zu teilen. Nach kürzester Zeit befinden sich John und Cyrus in einem Wettstreit um die Frau, die sie lieben - und es scheint, als ob nur Platz für einen der beiden ist …

CYRUS - MEINE FREUNDIN, IHR SOHN UND ICH entstand unter der Regie und Feder von Jay und Mark Duplass, zwei visionären Filmemachern, die durch den Sundance-Favoriten "The Puffy Chair" bekannt wurden und zu der Filmbewegung Mumblecore gehören. Für Mumblecore sind kleine, kostengünstige Indie-Filmproduktionen, häufig mit improvisierten Drehbüchern und Laiendarstellern, charakteristisch. Ihr neuer Film erzählt eine berührende und originelle Geschichte, die Humor und Herzschmerz wunderbar verbindet - genauso wie im wahren Leben.

Verleih: 20th Century Fox

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Devil

USA 2010 - Regie: John Erick Dowdle - Darsteller: Chris Messina, Logan Marshall-Green, Geoffrey Arend, Bojana Novakovic, Jenny O'Hara, Bokeem Woodbine, Jacob Vargas, Matt Craven, Josh Peace, Caroline Dhavernas, Joe Cobden, Zoie Palmer - Start: 25.11.2010

Die Story: Fünf Menschen (Geoffrey Arend, Jenny O'Hara, Logan Marshall-Green, Bojana Novakovic, Bokeem Woodbine), die sich nie zuvor begegnet sind, beginnen ihren Tag mit der üblichen Routine. Genauso wie hunderte Millionen Menschen auf der Welt gehen sie in ein Bürogebäude, betreten einen Fahrstuhl und fahren noch oben. Für eine kurze Zeit teilt man sich einen ziemlich engen Raum mit ein paar völlig Fremden und meistens schaut man sich trotz dieser Nähe nicht mal ins Gesicht.

Für diese fünf Menschen aber hat das Schicksal einen anderen Plan - der Fahrstuhl bleibt stecken und eins nach dem anderen werden die dunklen, verborgenen Geheimnisse der Eingeschlossenen entblößt und jeder der fünf hat einen Preis für seine Taten zu zahlen. Langsam, aber methodisch wird aus einer alltäglicher Steckenbleiben-"Unbequemlichkeit" erste hilflose Verzweiflung und schließlich ein blutiger und unbarmherziger Seelenstrip.

Jedem der fünf stößt Fürchterliches zu und jeder von ihnen steht unter Verdacht der "Täter" zu sein. Nur ist dieser Täter nicht Irgendwer, sondern der Leibhaftige persönlich. Während draußen alles unternommen wird sie zu befreien, wird den Eingeschlossenen immer klarer, dass ihre einzige Überlebenschance darin besteht, sich ihren eigenen dunklen Geheimnissen zu stellen.

Der Meister des Mystery-Grusels und Wegbereiter des modernen Horrorkinos steht nicht nur mit seinem Namen hinter DEVIL. Nach seinem jüngsten Box-Office-Erfolg mit dem Fantasy-Event "Die Legende von Aang" hat sich M. Night Shyamalan ("The Sixth Sense", "Unbreakable - Unzerbrechlich" und "Signs - Zeichen") diesmal um den Leibhaftigen persönlich gekümmert. Teuflische Suspense auf engstem Raum - ein packendes Angsterlebnis zwischen Paranoia und Klaustrophobie. Aus den persönlichen Notizbüchern von M. Night Shyamalan stammen die Filmideen für die auf drei Teile angelegte "The Night Chronicles"-Thrillerreihe, die mit DEVIL gleich richtig höllisch an den Start geht.

Verleih: Universal

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Ein gutes Herz

Dänemark / Island / USA / Frankreich / Deutschland 2009 - Originaltitel: The Good Heart - Regie: Dagur Kári - Darsteller: Brian Cox, Paul Dano, Isild Le Besco, Stephanie Szostak, Damian Young, Clark Middleton, Edmund Lyndeck - Länge: 95 min. - Start: 25.11.2010

Die Story: Jacques (Brian Cox) ist der griesgrämige Besitzer einer heruntergekommenen New Yorker Kneipe, die einem bunten Haufen von Trinkern als Zuhause dient. Er ist dabei, sich konsequent zu Tode zu saufen, und liegt nach seinem mittlerweile fünften Herzinfarkt in der Klinik. Sein Zimmernachbar ist der Obdachlose Lucas (Paul Dano). Der gutmütige Aussteiger fühlt sich dem täglichen Kampf ums Überleben nicht gewachsen, und wurde nach einem kläglich gescheiterten Selbstmordversuch ebenfalls eingeliefert.

Nachdem beide entlassen sind, landet Lucas wieder auf der Straße. Jacques, der jeden Moment damit rechnen muss abzutreten, erkennt in Lucas einen würdigen Nachfolger und nimmt ihn bei sich auf. Er unterweist den Jungen in seiner reichlich eigenwilligen Kneipen-Philosophie: Ein perfekter Espresso ist die höchste Kunst, Neukunden sind stets unwillkommen, keine Kumpanei mit Gästen, aber vor allem: Absolutes Frauenverbot! Lucas lernt schnell, doch als die Liebe in Form der schönen, betrunkenen Stewardess April (Isild Le Besco) in die Bar stolpert, wird die Freundschaft der beiden auf die Probe gestellt …

Der Isländer Dagur Kári hat nach "Nói Albinói" und "Dark Horse" mit EIN GUTES HERZ einen wunderbar komischen und rührenden Film gemacht, der in bester Tradition von Regisseuren wie Kaurismäki und Jarmusch steht.

Verleih: Alamode

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Fair Game

USA 2010 - Regie: Doug Liman - Darsteller: Naomi Watts, Sean Penn, Sam Shepard, Bruce McGill, David Andrews, Michael Kelly, Noah Emmerich, Brooke Smith, Geoffrey Cantor, Philipp Karner, Kristoffer Ryan Winters - Länge: 106 min. - Start: 25.11.2010

Die Story: Valerie (Naomi Watts) ist Agentin, seit Jahren erfolgreiche und hochgeschätzte Mitarbeiterin der CIA. Ihr Mann Joe (Sean Penn) ist Journalist und ebenfalls sehr erfolgreich, auch wenn er nicht immer die Ansichten seiner Frau, vielmehr die ihres Arbeitgebers, teilt. Als die USA 2003 in den Irak einmarschieren, arbeitet das Ehepaar zum ersten Mal gemeinsam an einem Undercover-Auftrag, es geht um den Nachweis von Massenvernichtungswaffen, die diesen Krieg rechtfertigen könnten.

Doch Saddam Hussein besitzt keine solchen Atomwaffen, den USA droht eine der größten Blamagen ihrer Geschichte. Joe will seinem Gewissen folgen und der Welt erklären, dass hier ein unrechter Krieg geführt wird. Doch damit wird sein eigenes Haus zum Schlachtfeld: Valeries geheime Identität fliegt auf, sie erhalten Drohanrufe; nicht nur ihre Ehe, sondern auch ihr Leben steht unter Beschuss ...

Diese Geschichte ist smart, hochspannend, beinahe unglaublich - und doch tatsächlich so passiert. Der neue actiongeladene Polit-Thriller vom Regisseur von "Mr. & Mrs. Smith" und "Die Bourne Identität" wühlt in den dunklen Schubladen der Macht und rollt einen brisanten Fall der jüngeren amerikanischen Geschichte auf. Oscar-Preisträger Sean Penn ("Mystic River", "Milk") und Naomi Watts ("King Kong", "The International") brillieren in den Hauptrollen als charismatisches Paar, das für ihre Ideale zu kämpfen bereit ist und siegt: für Loyalität und Wahrheit. Vorlage für den Film lieferte die wahre Geschichte des US-Journalisten Joseph Wilson und seiner Frau Valerie Plame, deren Identität als CIA-Agentin unter mysteriösen Umständen aufgedeckt wurde, nachdem ihr Mann in einem Artikel die Existenz von Saddam Husseins Massenvernichtungswaffen widerlegt hatte.

Verleih: Tobis

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Habermann

Deutschland / Österreich / Tschechien 2010 - Regie: Juraj Herz - Darsteller: Mark Waschke, Hannah Herzsprung, Ben Becker, Franziska Weisz, Karel Roden, Wilson Gonzalez Ochsenknecht - Prädikat: besonders wertvoll - FSK: ab 12 - Länge: 104 min. - Start: 25.11.2010

Die Story: Sudetenland 1937: Mit der Hochzeit des deutschen Unternehmers August Habermann (Mark Waschke) und der schönen jüdisch-tschechischen Jana (Hannah Herzsprung) zeichnet sich das herandrohende Unheil der kommenden Jahre bereits ab. Probleme bekommt der reiche Mühlen- und Sägewerksbesitzer nicht nur mit den rebellierenden, tschechischen Arbeitern sondern auch mit dem Einzug des grausamen Naziregimes unter der Führung des gewissenlosen SS-Mannes Kosloswki (Ben Becker) ...

HABERMANN von Juraj Herz ("Des Kaisers neue Kleider") beruht auf wahren Begebenheiten. In opulenten Bildern erzählt der beeindruckende Spielfilm die ergreifende Geschichte von einer moralisch anständigen Familie, die in den finsteren Zeiten des Zweiten Weltkrieges tief hinein gerissen wird in einen verhängnisvollen Strudel aus Neid, Verrat, Hass und Gewalt.

Verleih: farbfilm

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Schlaf der Prinzessin

 

Türkei 2010 - Originaltitel: Prensesin Uykusu - Regie: Çagan Irmak - Darsteller: Çaglar Çorumlu, Sevinç Erbulak, Sevval Baspinar, Alican Yücesoy, Genco Erkal, Funda Sirinkal, Aysenil Samlioglu, Isil Yücesoy, Baran Ayhan - Start: 25.11.2010

Die Story: In seiner eigenen, kleinen Welt führt der Bibliotheksmitarbeiter Aziz (Çaglar Çorumlu) ein ruhiges und friedliches Leben. Eines Tages eröffnet Seçil (Sevinç Erbulak) in der Nachbarschaft einen Friseursalon und zieht mit ihrer 10-jährigen Tochter Gizem (Sevval Baspinar) in Aziz Haus ein.

Die neuen Nachbarn bringen Schwung in Aziz Leben, das jedoch überschattet wird von den langen Schlafphasen des kleinen Mädchens. Im Verlauf der Ereignisse, die durch Gizems Schlaf ausgelöst werden, versuchen diese ganz normal wirkenden, aber vielschichtigen Menschen gemeinsam, das Schicksal zu ändern.

Çagan Irmaks fröhlicher Film SCHLAF DER PRINZESSIN erzählt von einem Märchen, das, anders als die meisten, beim Aufwachen gelesen wird.

Verleih: Kinostar

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Suicide Club

Deutschland 2010 - Regie: Olaf Saumer - Darsteller: Klaus-Dieter Bange, Hildegard Schroedter, Katja Götz, Mathieu Süsstrunk, Arne Gottschling, Christian Heiner Wolf, Andrea Cleven, Uwe Rohbeck, Andreas Beck, Herwig Lucas - FSK: ab 12 - Länge: 96 min. - Start: 25.11.2010

Die Story: Bei Sonnenaufgang treffen sich fünf Menschen (Klaus-Dieter Bange, Hildegard Schroedter, Katja Götz, Mathieu Süsstrunk, Arne Gottschling) auf einem Hochhausdach, um gemeinsam in den Tod zu springen. Fünf völlig unterschiedliche Charaktere. Keiner weiß von dem anderen, warum und weshalb dem Leben ein jähes Ende gesetzt werden soll. Nicht einmal die Namen wissen sie voneinander. Nur der unmittelbar bevorstehende gemeinsame Suizid verbindet alle auf eine tragische und bizarre Weise.

Doch durch eine absurde Verkettung von Ereignissen, müssen sie ihren Plan verschieben und gemeinsam dort oben bis zum Abend ausharren. Einer Insel inmitten des alltäglichen Trubels der Stadt, auf der die Fünf abgeschottet ganz in ihrer eigenen Welt für sich sind. Aus gegenseitiger Distanz und Ablehnung entwickelt sich eine ungeahnte Gemeinschaft. Sie erleben einen Tag, den keiner der Fünf vergessen wird.

Verleih: Kinostar

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Villa Amalia

Frankreich / Schweiz 2009 - Regie: Benoît Jacquot - Darsteller: Isabelle Huppert, Jean-Hugues Anglade, Xavier Beauvois, Maya Sansa, Clara Bindi, Viviana Aliberti, Michelle Marquais, Peter Arens, Ignazio Oliva - Fassung: O.m.d.U. - Länge: 91 min. - Start: 25.11.2010

Die Story: Ann (Isabelle Huppert) verfolgt das Auto ihres Mannes (Xavier Beauvois), beobachtet, wie er eine andere Frau küsst. Im Dunkel verborgen, trifft sie einen Freund aus Kindheitszeiten (Jean-Hugues Anglade) auf der Straße. Eine seltsame Dualität nimmt ihren Lauf.

Ann entfernt sich systematisch von ihrem Mann. Sie beginnt kategorisch ihr bisheriges Leben auf den Nullpunkt zu fahren, Handy, Appartement, Auto, Job, Konto aufzulösen. Gleichzeitig vertraut sie sich Georges an, dem Kindheitsfreund, den sie in dieser Nacht wie zufällig getroffen hat. Man spürt, dass es mehr gab als diesen flüchtigen Kuss ihres Mannes mit der anderen.

Benoît Jacquots Kino ist ein Kino der Auslassungen und Verkürzungen, mit denen er seinen Figuren größten Reichtum einhaucht. Am Ende dieses magischen Weges hat es fast keine Bedeutung mehr, ob dieser Georges wirklich existiert oder ob es die Villa Amalia, zu der sich Ann aufmacht, überhaupt gibt. Vielleicht hat Jacquot auch nur einen Gedanken erzählt, einen Wunsch, der schon länger in seiner Hauptfigur schlummert. Jacquots Kino ist ein Ort der Illusion, wo Erklärungen überflüssig sind. In Isabelle Huppert hat er seine ideale Darstellerin gefunden.

Verleih: Peripher

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