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Die Nominierungen zum Preis der deutschen Filmkritik 2010

Mit sieben Nennungen führt "Die Fremde" von Feo Aladag die Nominierungen für den Preis der deutschen Filmkritik 2010 an. Er wurde als bester Spielfilm und als bestes Spielfilmdebüt nominiert, außerdem für Drehbuch, Kamera, Schnitt und Musik sowie Sibel Kekilli als beste Darstellerin. Fünf Nominierungen erhielt "Drei" von Tom Tykwer (Spielfilm, Drehbuch sowie die Darsteller Sophie Rois, Sebastian Schipper und Devid Striesow). Vier Nominierungen bekam "Die kommenden Tage" von Lars Kraume (die Darsteller Bernadette Heerwagen und August Diehl, Kamera und Musik. Drei Nominierungen erhielt "Wir sind die Nacht" von Dennis Gansel (Spielfilm, Drehbuch, Kamera). Je zwei Nominierungen erhielten "Boxhagener Platz" von Matti Geschonneck (Spielfilm, Kamera), "Schwerkraft" (Spielfilmdebüt, Darsteller Fabian Hinrichs), "Parkour" von Marc Rensing (Spielfilmdebüt, Kamera) und "Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen" (Dokumentarfilm, Schnitt).

Der Preis der deutschen Filmkritik wir in 9 Kategorien an deutsche Filme vergeben, die im vorangehenden Kalenderjahr in den Kinos zu sehen waren: Spielfilm, Spielfilmdebüt, Darstellerin, Darsteller, Dokumentarfilm, Drehbuch, Kamera, Musik, Schnitt. Über die Preise entscheiden die rund 300 Mitglieder des VDFK. Der Preis ist undotiert und wird im Februar 2011 bei einer eigenen Veranstaltung während der Internationalen Filmfestspiele in Berlin vergeben.

Alle Nominierungen 2010:
Spielfilm
Boxhagener Platz (Regie: Matti Geschonneck)
Das letzte Schweigen (Regie: Baran bo Odar)
Die Fremde (Regie: Feo Aladag!)
Drei (Regie: Tom Tykwer)
Goethe! (Regie: Philipp Stölzl)
Habermann (Regie: Juraj Herz)
Vincent will meer (Regie: Ralf Huettner)
Wir sind die Nacht (Regie: Dennis Gansel)

Spielfilmdebüt
Die Entbehrlichen (Regie: Andreas Arnstedt)
Die Fremde (Regie: Feo Aladag)
Draußen am See (Regie: Felix Fuchssteiner)
Parkour (Regie: Marc Rensing)
Schwerkraft (Regie: Maximilian Erlenwein)

Darstellerin
Bernadette Heerwagen (Die kommenden Tage)
Sibel Kekilli (Die Fremde)
Julia Koschitz (Der letzte schöne Herbsttag)
Sophie Rois (Drei)
Katrin Saß (Das letzte Schweigen)

Darsteller
August Diehl (Die kommenden Tage)
Fabian Hinrichs (Schwerkraft)
Andreas Lust (Der Räuber)
Sebastian Schipper (Drei)
Devid Striesow (Drei)

Kamera
Boxhagener Platz (Martin Langer)
Die Fremde (Judith Kaufmann)
Die kommenden Tage (Sonja Rom)
Parkour (Ulle Hadding)
Wir sind die Nacht (Thorsten Breuer)

Drehbuch
Die Fremde (Feo Aladag)
Drei (Tom Tykwer)
Friendship (Oliver Ziegenbalg)
Renn, wenn du kannst (Dietrich Brüggemann, Anna Brüggemann)
Wir sind die Nacht (Jan Berger)

Musik
Die Fremde (Stéphane Moucha, Max Richter)
Die kommenden Tage (Christoph M. Kaiser, Julian Maas)
Die Liebe der Kinder (Tobias Ellenberg, Daniel Backes, Jennifer Jones)
Jane's Journey – Die Lebensreise der Jane Goodall (Wolfgang Netzer, Chris Heyne)
Jerry Cotton (Helmut Zerlett, Christoph Zirngibl)

Schnitt
Der Freischütz (Martin Hoffmann)
Die Fremde (Andrea Mertens)
Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen (Daniela Grosch)
Jud Süß – Film ohne Gewissen (Bettina Böhler)
Orly (Mathilde Bonnefoy)

Dokumentarfilm
Berlin – Stettin (Regie: Volker Koepp)
Das Schreiben und das Schweigen (Regie: Carmen Tartarotti)
Im Haus meiner Vaters sind viele Wohnungen (Regie: Hajo Schomerus)
Mein Herz sieht die Welt schwarz (Regie: Helga Reidemeister)
Neukölln Unlimited (Regie: Agostino Imondi/Dietmar Ratsch)

Unter den Nominierten 2010 befinden sich 8 bisherige Preisträger
Bettina Böhler (Schnitt 2001 "Die innere Sicherheit")
August Diehl (Darsteller 2004 "Was nützt die Liebe in Gedanken")
Maximilian Erlenwein (Kurzfilm 2005 "Blackout")
Volker Koepp (Dokumentarfilm 1993 "Die Wismut", 1997 "Wittstock, Wittstock", 2008 "Holunderblüte")
Katrin Saß (Darstellerin 2001 "Heidi M.")
Hajo Schomerus (Kurzfilm 2003 "Ich und das Universum")
Devid Striesow (Darsteller 2003 "Lichter" und "Bungalow")
Tom Tykwer (Spielfilm 1993 "Die tödliche Maria", 1998 "Lola rennt")


Der Preis der deutschen Filmkritik wird seit 1956 in wechselnden Kategorien vergeben.
Alle bisherigen Preisträger finden Sie im Internet:
www.vdfk.de


Iranischer Regisseur Panahi zu sechs Jahren Haft wegen "Propaganda" verurteilt
Er gehört zu den prominentesten Künstler des Irans: der Regisseur Jafar Panahi. Nun wurde er zu sechs Jahren Haft und 20 Jahren Berufsverbot verurteilt - wegen "Propaganda gegen das System". Das harte Urteil wirft ein bezeichnendes Licht auf die innenpolitische Lage des Iran.

Die Höhe der Verurteilung von Jafar Panahi kommt überraschend. Sechs Jahre Haft und 20 Jahre Berufsverbot für einen Künstler hat es bislang im Iran noch nicht gegeben. Das wirft ein bezeichnendes Licht auf die innenpolitische Lage des Landes. Panahi ist einer der bekanntesten Filmemacher der Islamischen Republik. Der 50-Jährige, der einst Assistent von Abbas Kiarostami war, hat im Laufe seiner Karriere fast alle großen europäischen Filmpreise geholt. So gewann sein Debüt-Film "Der weiße Ballon" 1995 die goldene Palme in Cannes, in Venedig bekam er 2000 für "Der Kreis" den Goldenen Löwen und in Berlin erhielt "Offside" 2006 den silbernen Bären.

Bei den umstrittenen Präsidentschaftswahlen vom Juni vergangenen Jahres unterstützte er die Grüne Bewegung von Mir Hussein Mussawi. Im März wurde Panahi, dem kurz zuvor die Ausreise als Ehrengast zu den Filmfestspielen in Berlin verweigert worden war, in seinem Haus in Teheran festgenommen - zusammen mit seiner Frau, seinen Kindern und Gästen. Er kam ohne konkrete Anklage ins Gefängnis, wo er 88 Tage blieb und in einen Hungerstreik trat, weil er unter anderem einen Rechtsanwalt eigener Wahl forderte.

Nachdem sich zahlreiche internationale Intellektuelle für seine Freilassung eingesetzt hatten - unter ihnen Michael Moroe, Steven Spielberg, Robert Redford, aber auch der sonst zurückhaltende Abbas Kiarostami - kam er gegen Zahlung einer Kaution von 200.000 Dollar wieder frei, stark abgemagert infolge des Hungerstreiks.

Kurz darauf verfasste er von Italien aus einen ausgesprochen scharfen, öffentlichen Brief. In diesem bezeichnete er sich selbst als Opfer von Ungerechtigkeit. Gleichzeitig nannte er seine Gefangennahme "einen Witz". Den Prozess gegen ihn bezeichnete er als "Prozess gegen alle Künstler im Iran". In seinem jetzigen Urteil heißt es, er habe sich der "Propaganda gegen das System" schuldig gemacht. Konkret wird im vorgeworfen, er habe einen regimekritischen Film über die Wahlen und die anschließenden Ausschreitungen vorbereiten wollen.

Der Verband der deutschen Filmkritik solidarisiert sich mit Jafar Panahi!
 
Mit großer Sorge und Enttäuschung haben wir von der Verurteilung des iranischen Filmregisseurs Jafar Panahi erfahren. Der Verband der deutschen Filmkritik (VDFK) sieht darin ein schweres Verbrechen gegen die Freiheitsrechte aller Kulturschaffenden.
 
Die Schärfe des Urteils und das Arbeitsverbot unterstreichen den Rang des Künstlers Jafar Panahi und die Macht seiner Kunst, der Filmkunst überhaupt.
Wir sind überzeugt, dass im Iran die Werte der Freiheit der Menschen und der Künstle nach wie vor von der großen Mehrheit der Menschen hochgeschätzt werden. Daher solidarisieren wir uns mit allen gesellschaftlichen Kräften im Iran, die für die Freiheit des Menschen und der Künste eintreten.
 
Der VDFK fordert seine Mitglieder auf, sich mit ihren Mitteln, mit der öffentlichen Stimme kritischer Journalisten und Autoren, für Panahi und sein Werk, für die Freiheit der Kunst und gegen jede Form ihrer Unterdrückung einzusetzen und die demokratische Opposition im Iran zu unterstützen.
 
Der VDFK ist zuversichtlich, dass der vereinte Protest der Kulturschaffenden der Welt, dazu beitragen kann, dass das Urteil gegen Jafar Panahi revidiert werden wird.
 

FILMZ – FESTIVAL DES DEUTSCHEN KINOS

Tragikomödie „Mein Leben im Off“ gewinnt beim FILMZ das „Mainzer Rad“

10. Auflage des Festivals des deutschen Kinos geht mit Besucher- und Gästerekord zu Ende

„Danke, dass wir in Mainz laufen durften“, freute sich Oliver Haffner, der mit seinem Diplomfilm „Mein Leben im Off“ die größte Publikumsgunst auf sich vereinen konnte. Festivals wie FILMZ seien deshalb so wichtig, weil sie für Filmhochschulabsolventen oft die einzige Möglichkeit seien, ihre Filme vor Publikum zu präsentieren. Der bekannte Mainzer Juwelier Richard Weiland überreichte die Trophäe „Das Mainzer Rad“, die er in diesem Jahr bereits zum fünften Mal kreiert und gestiftet hat. Dotiert ist der von der Sparda-Bank gestiftete Preis mit 1500 Euro, also mit satten 500 Euro mehr als noch im Vorjahr. Traditionell wurden am letzten Abend nach dem restlos ausverkauften Kurzfilmwettbewerb im Residenz & Prinzess Filmtheater die Filmpreise verliehen, welche alle – mit Ausnahme der Auszeichnung für den besten Drehbuch-Pitch – vom Publikum per Stimmkarte gewählt wurden. Mit den Preisträgern verkündeten die Macher auch einen erneuten Besucherrekord von 6726 Personen bei FILMZ-Veranstaltungen und insgesamt 135 Gästen bei den Filmvorführungen und im Rahmenprogramm.

In gleich zwei neuen Wettbewerben konnten sich weitere Preisträger freuen. Der beliebteste Dokumentarfilm „Feindberührung“ von Heike Bachelier gewann 1000 Euro und eine eigens kreierte Glastrophäe, beides gestiftet von der Schott AG und in der Konkurrenz der mittellangen Filme zwischen 20 und 45 Minuten erhielt Jens Wischnewski für sein 45-minütiges Drama „Live Stream“ den von der Postproduktionsfirma Matchcut Mainz mit 750 Euro dotierten Preis. Die Kurzfilmkonkurrenz, deren Preisgeld mit 500 Euro dotiert ist, gewann der Publikumsliebling „Wattwanderer“ vonMax Zähle und der einzige Jurypreis des Festivals für den besten Drehbuchpitch mit 300 Euro Preisgeld ging an Friederike Bloch für die überzeugende Vorstellung ihres Treatments für den Animationsfilm „Hometown Sugarland“. Beide Preisgelder stiftet hier die Mainzer Produktionsfirma Kontrastfilm, die FILMZ bereits seit vielen Jahren unterstützt. Als Neuerung gab es zusätzlich einen Publikumspreis beim Drehbuch-Pitching, eine vom Drehbuchcamp e.V. gestiftete Teilnahme beim Seminar „Figurenentwicklung“ im Wert von 400 Euro; die höchste Zuschauergunst konnte hier Ümit Uludags und Holger Carstensens Präsentation von „Who the Fuck is Katzi Flottbeck?“ auf sich vereinen. Den lokalen Kurzfilmwettbewerb Rhein-Main-Rolle mit 250 Euro Preisgeld und einer Trophäe vom Steinstudio Inge Griss gewann der Beitrag „Inanimentum“ von Dustin Schmidt, Konstantin Balke und Ben Kaufmann.

Tiziana Calo aus dem Leitungsteam gab sich sehr zufrieden mit dem 10-jährigen FILMZ-Jubiläum: „Wir haben hart gearbeitet und freuen uns sehr über die Früchte von über einem halben Jahr Planung, über die schönen Begegnungen zwischen Filmemachern und Publikum und nicht zuletzt über ein großes, über viele Belastungsgrenzen hinweg engagiertes Team, das unser stetig wachsendes Festival zum zehnten Mal möglich gemacht hat.“
 

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Schauspieler Leslie Nielsen gestorben

"Wir trauern um den beliebten Schauspieler Leslie Nielsen, vermutlich am besten bekannt als 'Lt. Frank Drebin' in der Filmserie 'Die nackte Kanone', der mehr als 60 Jahre in Filmen und Fernsehserien zu sehen war", teilte seine Familie am Sonntag (Ortszeit) in einer Erklärung mit. Nielsen war im Kreise seiner Angehörigen im Schlaf gestorben.

Der Schauspieler war einer der vielen Kanadier, die in Hollywood Karriere machten. Er wurde 1926 als Sohn eines Mountie-Polizisten in Regina, der Hauptstadt der urwüchsigen kanadischen Provinz Saskatchewan, geboren. Als junger Mann besuchte er die Kunstschule in Toronto und ging dann nach New York. Drei Jahrzehnte spielte er in erfolgreichen Filmen ("Alarm im Weltall", "Drei Fremdenlegionäre") und legendären Fernsehserien ("Columbo", "MASH"), wurde aber nie zum Star. Erst als der große, grauhaarige Gentleman vom Helden zum Komödianten wurde, wurde auch der Schauspieler berühmt. In der Komödie "Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug" spielte er einen Arzt, der hochseriös wirkte und damit seine verrückten Monologe noch verstärkte. Mit demselben Profil wurde aus dem Arzt der Polizist Drebin in der Fernsehserie "Die nackte Pistole", aus der schließlich die Filmreihe "Die nackte Kanone" wurde.

Die Filmtrilogie war weltweit erfolgreich, andere Komödien nach dem gleichen Rezept lebten aber eher vom Ruf der "nackten Kanone". Im vergangenen Jahr spielte Nielsen seine letzte Rolle in der Horrorfilmparodie "Stan Helsing" - als Kellnerin. Seine deutsche Synchronstimme war fast durchgehend Horst Schön, der auch "Bert" aus der "Sesamstraße" spricht. Während Leslie Nielsen in den USA als Spaßmacher berühmt wurde, war sein Bruder Erik übrigens Verteidigungsminister von Kanada.

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Die Preisträger des 59. Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg 2010

Internationale Jury: Cynthia Beatt (Großbritannien / United Kingdom), Clemens Klopfenstein (Schweiz / Switzerland), Stefan Laudyn (Polen / Poland)

Großer Preis von Mannheim-Heidelberg geht an Daniel Grou aus Kanada für den Film "10 ½", „Das  Dilemma eines Kindes in der modernen Gesellschaft ist auf allen Ebenen zutiefst überzeugend dargestellt.“

Rainer Werner Fassbinder-Preis


geht an Zhao Dayong aus China für den Film XUN HUAN ZUO LE / The High LIfe, "Von der allerersten Einstellung an demonstriert der Regisseur seine Fähigkeit, auf visuell innovative Weise Geschichten zu erzählen.“

Spezialpreis der internationalen Jury geht an Ahmet Boyacıoğlu aus der Türkei für den Film SIYAH BEYAZ / Black and White, „An einen Regisseur, der es meisterhaft versteht, Wärme, Leichtigkeit und Humor in dieser Geschichte über Freundschaft zu verbinden.”

Lobende Erwähnung der Internationalen Jury geht an Nelofer Pazira aus Kanada für den Film ACT OF DISHONOUR, „An eine Regisseurin, die die Komplexität des Krieges darstellt und auch das schwierige Verhältnis zwischen dem Filmemachen und dem Leben der Menschen.”

Lobende Erwähnung der Internationalen Jury geht an Alicia Vikander aus Schweden für den Film TILL DET SOM ÄR VACKERT / PURE von / by Lisa Langseth, „Für die außergewöhnliche schauspielerische Leistung einer Darstellerin in einem sehr beeindruckenden Film.”

FIPRESCI-Jury: Gerald Peary (USA), Göran Bjelkendal, Göteborgs-Posten (Schweden), Andrzej Fogler (Polen), Engin Ertan (Türkei), Bodo Schönfelder (Deutschland)

Preis der internationalen Filmkritik - FIPRESCI-Preis geht an Zhao Dayong aus China für den Film XUN HUAN ZUO LE / THE HIGH LIFE. Die  FIPRESCI-Jury verleiht ihren Preis an ein „lebendiges, ironisches Portrait des alltäglichen Treibens im postkommunistischen China, welches auf geniale Weise betrügerische Geschäfte, einen poetischen Polizisten und einen rauflustigen  Kleinkriminellen von der Straße verknüpft.“

Ökumenische Jury: Marisa Villareale (Deutschland), Alina Birzache (Rumänien), Natalie Resch (Österreich), Lother Strüber (Deutschland), Peter F. Stucki (Schweiz)

Preis der Ökumenischen Jury geht an Kaspar Munk aus Dänemark für den Film HOLD OM MIG / HOLD ME TIGHT,  „Mit einer unaufdringlichen aber intensiven Erzähldramaturgie schildert der Film vom Schulalltag vierer Teenager, der angefüllt ist mit Gruppenzwang und Machtspielchen. 

Ihr stiller Ruf nach Liebe und Zuwendung wird von Eltern überhört, die zu sehr mit sich und ihren Problemen beschäftigt sind. 

Durch die verantwortungsvolle und sensible Führung der jugendlichen Schauspieler und mit ästhetisch durchkomponierten Bildern legt der Regisseur kunstvoll den Grundstein für eine gesellschaftliche Auseinandersetzung ab.“

Publikumspreis Mannheim-Heidelberg geht an Sabrina Farji aus Argentinien für den Film EVA Y LOLA / EVA AND LOLA und Kaspar Munk aus Dänemark für den Film HOLD OM MIG /HOLD ME TIGHT

Jury der Kinobetreiber: Thorsten Kleinschmidt (Zoom Kino Brühl), Melanie Hoffmann (Kinokult e.V. Ludwigsburg), Dr. Johannes Horstmann (Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V. Hagen)

Empfehlungen der Jury der Kinobetreiber für TILL DET SOM ÄR VACKERT / PURE, Schweden, von Lisa Langseth. „Lisa Langseths Film über eine junge Frau, die über ihre Liebe zu klassischer Musik zu ihrer eigenen Stärke findet, ist ein emotional berührendes und intensives Drama über Mut und Leidenschaft, getragen von der brillanten Leistung der Schauspielerin Alicia Vikander.“

und WIN/WIN, Niederlande, Jaap van Heusden. „Genau beobachtend erzählt Jaap van Heusden in kühlen Bildern und zugleich auf sehr humorvolle Art von der binären, virtuell bestimmten Finanzwelt. Welten entfernt vom handfesten Alltag.“

und Planes para manana / PLANS FOR TOMORROW, Spanien, Juana Macías. „Auf kunstvolle Art verwebt der Film die Leben von vier Frauen und gibt dem Publikum dabei die Möglichkeit mitzulachen und mitzuweinen.“

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59. Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg 2010

Konzentration auf handverlesene neue Kinowerke
Mannheim-Heidelberg, 21. November 2010 -- Die Erkennungsmarke „Weniger ist mehr“ ist erneut bestätigt worden als erfolgreiches Prinzip des eben zu Ende gegangenen 59. Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg. Das Festival setzt auf eine handverlesene, mit Sorgalt und Respekt gegenüber jedem einzelnen Werk ausgeführte Auswahl von neuen Filmen junger internationaler Filmautoren. Ähnlich einer Galerie im regulären Kunstbetrieb verfolgt das Festival ein profilscharfes Kurationsprinzip mit dem Ziel, jedem einzelne Werk die gebührende Aufmerksamkeit zukommen zu lassen – sowohl
künstlerisch als auch filmwirtschaftlich und was die mediale Begleitung betrifft.

Ein Filmfestival, das außerdem eine filmwirtschaftliche Funktion besitzt, z.B. indem es wie Mannheim-Heidelberg einen Filmmarkt anbietet, kann entweder möglichst viele Filme anbieten, nach dem Motto: Da ist bestimmt für jeden etwas dabei. Oder es versucht - wie ein Spezialitätengeschäft - eine möglichst hochkarätige Auswahl weniger, sozusagen handverlesener Filmwerke auf den Markt zu bringen. So das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg. Es kann deshalb nicht mit großen Stückzahlen von Filmen oder Fachbesuchern aufwarten, naturgemäß nicht, und muss stattdessen versuchen, auch hier
handverlesen, bestimmte, dafür aber motivierte Filmhändler und Filmproduzenten zu Gast zu haben.

Die entscheidende Grundlage dafür aber ist, dass das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg ein besonders kuratives Verhältnis zu jedem einzelnen Filmwerk entwickelt, mit hohem Respekt vor den Künstlerinnen und Künstlern, denen bereits mit dem ersten Film Großartiges oder doch sehr Respektables gelungen ist. Dr. Michael Kötz, Festivaldirektor: „Um so mehr freuen wir uns, wenn die Regisseure und Regisseurinnen dies auch spüren und sich auf eine woanders offenbar sehr seltene Weise ganz besonders aufgehoben, umsorgt und geschätzt fühlen.“ So auch dieses Jahr. Rund 30 Regisseurinnen und Regisseure werden, zurück in ihren Ländern, davon erzählen, wie gut es ihnen hier erging und dort vielleicht ihre Kollegen wie bisher oft geschehen, ermuntern, ihre neuen Filmwerke ebenfalls nach Mannheim-
Heidelberg zu schicken: dorthin, wo die sorgfältige Auswahl groß geschrieben wird und jeder Film als einzelner geschätzt. Rund 200 Produzenten, Filmhändler und andere Filmgeschäftsleute, die in diesen Tagen zu Gast waren, werden mit dem guten Gefühl wieder abreisen, dass sich ihr Aufenthalt auch geschäftlich gelohnt hat. Rund 150 Journalisten haben die Arbeit kommentiert und bewertet und werden sie noch kommentieren: in täglichen Berichten der hiesigen Zeitungen, in unzähligen Radiobeiträgen und wichtigen Fernsehreportagen.

Ein kluges und mutiges Publikum
Das Publikum der beiden Städte und aus der Metropolregion Rhein-Neckar hat auch in diesem Jahr gezeigt, wie treu es dem Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg ist und wie gern Menschen aller Alterstufen kommen und zu den Hauptspielzeiten am Abend auch in langen Schlangen geduldig auf den Einlass warten - in Mannheim vielleicht sogar mit leicht steigender Tendenz in der Gesamtzahl. Und auch in Heidelberg wäre es so, wenn das Festival – aus Sorge um die Finanzen – in diesem Jahr nicht zunächst nur zwei, wenn auch vergrößerte Kinos im Schlossgarten angeboten hätten, weshalb gegenüber dem Vorjahr ein Kino fehlte. Weil damit die abendlichen Besuchsmöglichkeiten von vorn herein geringer waren, werden am Ende in Heidelberg wohl ein paar Prozent weniger Zuschauer gezählt
werden. Ein Problem, das leicht zu lösen sein wird im nächsten Jahr. Dr. Michael Kötz: „Es ist eine echte Belohnung, die Begeisterung zu sehen, mit der sich unsere Zuschauer auf Filme einlassen, die von gänzlich unbekannten Regisseuren stammen, und manchmal aus Ländern stammen, die hierzulande im Alltagskino so gut wie nie vorkommen und ja mitunter ziemlich anstrengende Themen berühren und formal oft keineswegs glatt und eingängig sind. Kurz: unser Publikum ist überhaupt das Beste am Festival - und geduldig nimmt es auch noch hin, dass in jedem Film stets Untertitel mitzulesen sind.“

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Das Deutsche Filminstitut würdigt Regisseur Kurt Hoffmann anlässlich seines 100. Geburtstages mit einer Publikation
"Der Mann mit der leichten Hand" ist ab dem 10. Dezember im Buchhandel und im OnlineShop des Deutschen Filmmuseums erhältlich
Frankfurt am Main (11. November 2010) - Das Deutsche Filminstitut - DIF gibt anlässlich des 100. Geburtstags von Kurt Hoffmann am 12. November die Publikation "Der Mann mit der leichten Hand" heraus. Hoffmann, einer der Großen des Unterhaltungsfilms im bundesdeutschen Nachkriegskino, war dem Institut lange freundschaftlich verbunden, das Archiv des DIF besitzt seinen Nachlass. Die gemeinsam mit zahlreichen renommierten Autorinnen und Autoren entstandene Publikation erscheint im Münchner Belleville-Verlag und ist ab dem 10. Dezember im Buchhandel sowie im OnlineShop des Deutschen Filmmuseums erhältlich. Das Buch würdigt den Regisseur und wirft einen genauen Blick auf die inszenatorischen Feinheiten und komplexen Zusammenhänge seiner Filme.

Kurt Hoffmann war der Erfolgsregisseur der 1950er und frühen 1960er Jahre. Er prägte das deutsche Kino seiner Zeit und drehte allein 39 Filme zwischen 1948 und 1971. Hoffmann gilt als Entdecker von Liselotte Pulver, als ein Regisseur der Stars - und vor allem als Meister der guten Unterhaltung. Sein während des Zweiten Weltkriegs entstandenes Frühwerk wird in "Der Mann mit der leichten Hand" ebenso reflektiert wie die in der unmittelbaren Nachkriegszeit produzierten Kriminal- und Problemfilme, seine Unterhaltungsfilme der 1950er Jahre und wie sein Spätwerk. Unterschiedliche Perspektiven beleuchten Hoffmanns Schaffen auf vielfältige Weise, beispielsweise im Verhältnis zur sozialen Realität der Zeit oder im Kontext des bundesrepublikanischen Filmschaffens. Im Buch enthalten sind ein Grußwort von Liselotte Pulver, Beiträge unter anderem von Dominik Graf, Fritz Göttler, Evelyn Hampicke, Rolf Aurich, Chris Wahl sowie Interviews mit Walter Giller, Li Erben und Elisabeth Urbancic.

Der Mann mit der leichten Hand - Kurt Hoffmann und seine Filme
Hrsg.: Deutsches Filminstitut -DIF e.V., Frankfurt am Main
und Dr. Chris Wahl
Erschienen im Belleville Verlag
ISBN 978-3-936298-50-5
14,90€
 

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HARRY POTTER-Premiere LIVE bei filminformer

Welcher Harry Potter-Fan wollte nicht immer schon einmal live dabei sein, wenn die Stars über den Roten Teppich zur Premiere von „HARRY POTTER UND DIE HEILIGTÜMER DES TODES – TEIL 1“ (Kinostart 18.11.2010) schreiten? filminformer möchte Euch diese Möglichkeit eröffnen!

Wir bieten Euch einen Live-Stream von der Premiere in London!

Die Premiere findet heute (11.11.) in London im Empire & Odeon, Leicester Square statt. Die Übertragung vom Roten Teppich beginnt um 18 Uhr.

Watch live streaming video from harrypotter at livestream.com
Weitere Infos auch unter http://www.harrypotter.de

 

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Oscar®-Gewinner IN IHREN AUGEN für den Europäischen Filmpreis 2010 nominiert

Die argentinisch-spanische Co-Produktion und "filminformer - Film des Monats Oktober 2010" gilt als erfolgreichster Film Argentiniens seit 35 Jahren, eroberte weltweit ein Millionenpublikum im Sturm und begeistert nach wie vor die deutschen und internationalen Filmkritiker. Wie nun von der EUROPEAN FILM ACADEMY bekanntgegeben, ist Juan José Campanellas hochgelobtes Meisterwerk für den 23. EUROPÄISCHEN FILMPREIS als "Bester Film" nominiert. Nachdem IN IHREN AUGEN schon zahlreiche internationale Preise, u.a. den OSCAR® als bester fremdsprachiger Film 2010, gewonnen hat, darf sich Regisseur Juan José Campanella nun auch Hoffnungen auf den "europäischen Oscar" machen, der am 4. Dezember in Tallin/Estland verliehen wird. Seit letzte Woche Donnerstag können sich die deutschen Kinozuschauer selbst ein Bild von IN IHREN AUGEN machen, der seit 28. Oktober bundesweit im Verleih von Camino Filmverleih in den deutschen Kinos zu sehen ist und innerhalb kürzester Zeit zum Arthouse-Liebling avancierte.

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Eva Bertrand ist neue Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Filminstituts - DIF

Frankfurt am Main (8. November 2010) – Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Filminstituts und damit zugleich des Deutschen Filmmuseums hat eine neue Leiterin. Zum 8. November hat Eva Bertrand diese Position übernommen. Verbunden mit dieser Besetzung ist eine Neuausrichtung der Kommunikation des Hauses. „Wir möchten der Öffentlichkeit in Zukunft stärker verdeutlichen, dass das Deutsche Filmmuseum und das Deutsche Filminstitut eine Einheit sind“, so Claudia Dillmann, Direktorin des Deutschen Filminstituts – DIF. „Ob Museum, Archive, Festivals oder SchulKinoWochen – das Deutsche Filminstitut erfüllt mit seinen Aktivitäten eine zentrale Aufgabe der kulturellen Bildung. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Medium Film ist eine Voraussetzung für die Vermittlung von Medienkompetenz. Gerade die Verbindung von Filminstitut und Filmmuseum ermöglicht diese Zielsetzung.“

Die promovierte Geisteswissenschaftlerin Eva Bertrand, die in Frankreich „Theater und Film“ studierte, bringt für die Position der Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowohl Erfahrungen in der Wissenschafts- und Museumskommunikation mit als auch in der Konzeption von Kulturkooperationen mit unterschiedlichen Partnern. Seit 2005 verantwortete sie die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Freilichtmuseums Hessenpark. Dort baute sie die Presseabteilung auf und richtete die Öffentlichkeitsarbeit neu aus. Zuvor war sie u.a. in der Stiftung Lesen Mainz im Bereich Leseförderung und Öffentlichkeitsarbeit tätig, wo sie Projekte in Kooperation mit Partnern aus Kultur und Wirtschaft entwickelte, zum Beispiel zu Kinofilmen. Unmittelbar nach ihrem Studium in Deutschland und Frankreich arbeitete sie als Literarischer Scout in Paris und New York.

„Wir freuen uns, mit Eva Bertrand eine Mitarbeiterin gewonnen zu haben, die vielseitige Erfahrungen aus dem Kulturbereich mitbringt. Sie ist vertraut mit der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von kulturellen Institutionen, hat internationale Erfahrungen und kennt ihre Heimatstadt Frankfurt. Das sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit“, so Claudia Dillmann.

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30. INTERNATIONALES FESTIVAL DER FILMHOCHSCHULEN eröffnet mit Tragikomödie über drei Ausflüge in die Freiheit

Mit dem Film “dreimaldraussen” beginnt die Jubiläumsausgabe des INTERNATIONALEN FESTIVALS DER FILMHOCHSCHULEN MÜNCHEN. Das Festival, das dieses Jahr zum 30. Mal stattfindet, wird am 14. November mit einer Gala-Vorstellung im Münchener ARRI-Kino eröffnet. Gezeigt wird die Tragikomödie von Alexander Costea und Miriam Märk über drei Gefangene, die kurz vor ihrer Entlassung einen Tag lang Haftausgang bekommen. “Der Film ist ein kleines Meisterwerk”, sagt Andreas Gruber, der künstlerische Leiter des Festivals. “Mit einer hervorragenden Besetzung ist es den beiden jungen Regisseuren gelungen, das Leben an der Grenze zwischen Freiheit und Gefangenschaft spannend und sehr unterhaltsam umzusetzen.”

In “dreimaldraussen” starten drei Häftlinge in einen Tag voller großer Erwartungen. Acht Stunden dauert ihr Haftausgang, der sie an den Alltag außerhalb der Zelle heranführen soll. Begleitet werden sie von ehrenamtlichen Helfern, die selbst mit ihrem Helfersyndrom hadern. So erzählt der Film auch von drei ungleichen Paarungen: ein unberechenbarer Chaot und ein ordentlicher Student, ein sensibler Sturkopf und eine Weltverbesserin, ein großmäuliger Betrüger und ein pensionierter Lehrer. Für alle sechs Beteiligten erweist sich der kurze Ausflug als überraschend große Herausforderung.

In ihrem ersten gemeinsamen Film konnten Alexander Costea und Miriam Märk auf eigene Erfahrungen zurückgreifen. Die beiden Regisseure haben selbst längere Zeit in ihrer Freizeit Strafgefangene betreut. "Unser Film basiert auf vielen Geschichten, die wir selbst erlebt haben oder die uns von Kollegen erzählt wurden“, sagt Miriam Märk. Sie studiert Dokumentarfilm an der Hochschule für Fernsehen und Film in München, ihr Kollege Alexander Costea ist Regiestudent in der Spielfilm-Abteilung.

Als Eröffnungsfilm läuft “dreimaldraussen” auf dem Festival der Filmhochschulen außer Konkurrenz. Vom 15. bis 20. November konkurrieren dann im Filmmuseum München 44 Filme aus 26 Ländern um die Preise im internationalen Wettbewerb. Insgesamt sind auf dem Festival Preisgelder in Höhe von mehr als 50.000 Euro zu gewinnen.
Um allen Interessierten die Gelegenheit zu geben, den Eröffnungsfilm des Festivals zu sehen, wird "dreimaldraussen“ in einer Sondervorstellung am Samstag, 20. November um 18.30 Uhr im Filmmuseum München wiederholt. Tickets für diese Sondervorstellung sind an der Festivalkasse im Filmmuseum ab 14. November erhältlich.

Das komplette Festivalprogramm ist unter
www.filmschoolfest-munich.de zu finden.

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VERSO SUD 16

Italienisches Filmfestival zum sechzehnten Mal in Frankfurt am Main

Vom 6. bis zum 17. November bringt das Festival des italienischen Films bereits zum 16. Mal neue und interessante Produktionen aus Italien auf die Leinwand in Frankfurt am Main und widmet seine diesjährige Hommage dem großen Regiestar Ferzan Ozpetek, der Verso Sud mit der Komödie MINE VAGANTI (Männer al dente, 2009) eröffnen wird. Alle Filme sind in Originalfassung mit Untertiteln zu sehen – wegen der Erneuerung des Deutschen Filmmuseums findet das Festival im CineStar Metropolis, Eschenheimer Anlage 40, 60318 Frankfurt am Main, Tel. 069 95506-401, statt.

Hommage an Ferzan Ozpetek

Ferzan Ozpetek gehört in Italien zu den bekanntesten und erfolgreichsten Regisseuren. In Istanbul geboren, ging Ozpetek 1976 nach Rom, um Filmgeschichte, Kunstgeschichte, Kostümwesen und Regie zu studieren. Zuerst arbeitete er am Living Theatre, dann als Regieassistent für Kino und TV unter anderem für Maurizio Ponzi, Ricky Tognazzi und Marco Risi. 1997 stellte er seinen ersten Spielfilm fertig, der sogleich nach Cannes eingeladen wurde. Seitdem erhielt Ozpetek weltweit auf vielen Festivals zahlreiche Preise.

Seine ersten beiden Filme drehte Ozpetek fast ausschließlich in seiner Heimatstadt Istanbul daher kooperieren wir zur Präsentation einiger Filme des Regisseurs im Sinne eines “Transfers zwischen den Kulturen” mit dem in diesem Jahr wegen der Vorverlegung des italienischen Festivals ausnahmsweise parallel ebenfalls im Metropolis stattfindenden türkischen Filmfestival.

Die Eröffnung des italienischen Filmfestivals findet in Kino 3 des Metropolis-Kinos in Frankfurt am Main, alle weiteren Vorführungen in Kino 2 statt.

Sa 6.11.
19.00 Uhr MINE VAGANTI Männer al dente

So 7.11. 16.00 Uhr SATURNO CONTRO In Ewigkeit Liebe 18.30 Uhr LA BOCCA DEL LUPO Der Wolfsmund 20.30 Uhr COSA VOGLIO DI PIÙ Was will ich mehr?
Mo. 8.11.
18 Uhr COSA VOGLIO DI PIÙ Was will ich mehr? 20.30 Uhr LA NOSTRA VITA Unser Leben
Di 9.11.
18.30 Uhr IL BAGNO TURCO Hamam – das türkische Bad 20.30 Uhr LA NOSTRA VITA Unser Leben
Mi 10.11.
18.15 Uhr LA FINESTRA DI FRONTE Das Fenster gegenüber 20.30 Uhr LE FATE IGNORANTI Die Ahnungslosen
Do 11.11.
18 Uhr L’UOMO NERO Der Mann in schwarz 20.30 Uhr COSMONAUTA Die Kosmonautin
Fr 12.11.
18 Uhr QUESTIONE DI CUORE Eine Sache des Herzens 20.30 Uhr L’UOMO NERO Der Mann in schwarz
Sa 13.11. 16.00 Uhr IL BAGNO TURCO Hamam – das türkische Bad 18.30 Uhr HAREM SUARÉ Der letzte Harem 21 Uhr QUESTIONE DI CUORE Eine Sache des Herzens 22 Uhr, Kino 11 MINE VAGANTI Männer al dente
So 14.11.
18 Uhr FORTAPÀSC Fort Apache 20.30 Uhr GENERAZIONE MILLE EURO Die 1000 Euro-Generation
Mo 15.11.
18.15 Uhr GENERAZIONE MILLE EURO Die 1000 Euro-Generation

Di 16.11.
18.15 Uhr FORTAPÀSC Fort Apache 20.30 Uhr UN GIORNO PERFETTO
Mi 17.11.
18.15 Uhr IL COMPLEANNO Davids Geburtstag 20.30 Uhr LA FINE È IL MIO INIZIO Das Ende ist mein Anfang  

Die komplette Übersicht finden Sie unter http://dasneuefilmmuseum.de/dnfm/?p=2707

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Türkisches Filmfestival zum 10. Mal in Frankfurt

Das Türkische Filmfestival Frankfurt, welches nun in der Zeit vom 5. bis 14. November 2010 sein zehnjähriges Jubiläum feiern wird, darf mittlerweile wohl mit Recht den Anspruch erheben, als eine feste und etablierte Institution in der Kulturlandschaft Frankfurts zu gelten. Und nicht nur das: Die Strahlkraft des Festivals reicht weit über die regionalen Grenzen Frankfurts hinaus und genießt im gesamten Inland sowie auch im Ausland großes Ansehen als eine der größten und wichtigsten Plattformen für interkulturelle Kommunikation.

Das gesamte Programm und alle weiteren Informationen finden Sie unter http://www.turkfilmfestival.de


Jan Fedder und Axel Milberg erhalten den Norddeutschen Filmpreis 2010
 
Begeistert zeigt sich auch NDR Intendant Lutz Marmor: "Ich freue mich auch für den NDR über diese Auszeichnung für zwei herausragende Schauspieler. Jan Fedder und Axel Milberg verkörpern auf ihre unverwechselbare Art typische norddeutsche Charaktere. Sie begeistern ein Millionenpublikum nicht zuletzt mit einer großen Bandbreite, die bei beiden von der Krimiserie bis zur Literaturverfilmung reicht. Filme, in denen Jan Fedder und Axel Milberg mitspielen, sind allein schon wegen der Darsteller sehenswert."
 
In der norddeutsche Komödie 2 FÜR ALLE FÄLLE - EIN SONG FÜR DEN MÖRDER standen Jan Fedder und Axel Milberg gemeinsam vor der Kamera. Die lakonische Krimikomödie von Lars Jessens erscheint am 05. November bei Zorro Film auf DVD in der Reihe KOMÖDIEN-PERLEN.

Zum Inhalt:
Der Hamburger Ex-Kripo-Kommissar Piet Becker (Jan Fedder) soll sich in Husum um das Haus seiner verstorbenen Tante kümmern. Nach Jahren trifft er dort wieder auf seinen Bruder Hannes (Axel Milberg), der sich als Heiratsschwindler durchs Leben gaunert. Kaum angekommen, wird eine junge Frau ermordet. Natürlich gerät sofort der vorbestrafte Hannes unter Verdacht. Den ungleichen Brüdern bleibt nichts anderes übrig, als nach dem wahren Mörder zu suchen – und das mit unkonventionellen Methoden…

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Europäischer Filmpreis 2010
Publikumspreis: Jeder kann im Internet abstimmen!

Der Publikumspreis erlaubt es jedem Filmfan in Europa, seinen Lieblingsfilm auszuwählen, dafür zu stimmen und eine Reise zu der Verleihung der Europäischen Filmpreise zu gewinnen, die am 4. Dezember 2010 in Tallinn (Estland) stattfindet. Gewinner in den Vorjahren waren "Volver" (Pedro Almodovar), "Die fabelhafte Welt der Amelie" (Jean-Pierre Jeunet), "Gegen die Wand" (Fatih Akin) und "Slumdog Millionär" (Danny Boyle).

Abstimmen kann man hier: http://europeanfilmawards.eu/en_EN/peopleschoiceaward/postvote

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Drei Profis für Mannheim-Heidelberg

Internationale Jury mit Filmkünstlerin Cynthia Beatt, Filmautor Clemens Klopfenstein und Kino-Universalist Stefan Laudyn  ist komplett

Mannheim-Heidelberg, 02 November 2010---- Drei, die wissen, wie man Filmkunst macht, wie über sie spricht und wie man sie vermittelt: Die Entscheidung über den Großen Preis von Mannheim-Heidelberg liegt  dieses Jahr in den Händen der Britin Cynthia Beatt, des Schweizers Clemens Klopfenstein und des Polen Stefan Laudyn.

Cynthia Beatt ist Filmregisseurin, Autorin und Kuratorin. Sie wuchs auf Jamaika und später auf den Fiji-Inseln auf und lebte einige Zeit in London. Seit 1975 lebt sie in Berlin. Sie arbeitete u.a. mit Rudolf Thome und Ulrike Ottinger. 1988 unternahm  sie in „Cycling the Frame“ mit der damals noch wenig bekannten Schauspielerin Tilda Swinton eine filmische 160-Kilometer-Fahrradtour entlang der Berliner Mauer, die am Brandenburger Tor begann und endete. 1991 realisierte sie den Spielfilm „Die Party: Nature Morte“, zu dem sie auch das Drehbuch schrieb. Von  2006  2009 drehte sie „Ein Haus in Berlin“.

„The Invisible Frame“ der auf dem Festival des Deutschen Films 2010 in Ludwigshafen gezeigt wurde, ist Beatts zweiter Film mit Tilda Swinton. 21 Jahre nach „Cycling the Frame“  fuhr die Regisseurin mit der inzwischen prominenten Oscar-Preisträgerin Swinton die Strecke an der weitgehend verschwundenen Berliner Mauer noch einmal ab.

Clemens Klopfenstein ist Schweizer Filmregisseur, Drehbuchautor, Kameramann, Filmproduzent und ausgebildeter Kunsterzieher. Als „Filmautor, der sich jeder Anpassung oder jedem kommerziellen Erfolgsrezept verweigert, aber aus seiner Umwelt, seinem Erleben, dem Umgang mit Freunden und der Auseinandersetzung mit dem Filmmedium immer neue, frische, Impulse entwickelt; auch aus der Reaktion auf Landschaften, auf Milieu und Ambiente“ charakterisiert ihn der Filmhistoriker Ulrich Gregor. Klopfenstein gilt als einer der wichtigsten Filmemacher der Schweiz.

Klopfenstein drehte zahlreiche Filme, wie etwa „Der Ruf der Sibylla“ (1985), „Macao oder die Rückseite des Meeres“ (1988), „Das Schweigen der Männer“ (1996) oder „Wer Angst Wolf“ (1998) und „Die Vogelpredigt“ (2005). Von 2007 bis 2008 arbeitete er an dem Roman "Die Leichtigkeit des Schweins". Mit seinem Sohn Lukas Tiberio dreht er 2008 den Film "The it.Aliens", der 2009 bei den Filmfestspielen in Venedig uraufgeführt wurde.

Stefan Laudyn ist seit 1991 Leiter des Internationalen Film Festival Warschau. In den 1980er Jahren war er als Konzertveranstalter und Bandmanager in die Warschauer Rockmusik-Szene involviert. 1990 wurde er Chefdisponent der polnischen ITI, und der erste polnische Vertriebsrepräsentant für den US-Verleih Warner Brothers. Bis 1994 war er für die polnische „Film Art Foundation“ für die Auslandspromtion polnischer Filme und das Vertragswesen im Vertriebsbereich zuständig. 1995 gründete er die Warschauer Film Foundation.

Stefan Laudyn ist Fachgutachter der für Drehbuchförderung zuständigen Ponischen Drehbuchagentur und Mitglied der Europäischen Filmakademie. Er arbeitet darüber hinaus als Filmkritiker für große polnische und andere Medien wie "Gazeta Wyborcza", die Fachzeitschriften "Film Pro", "Rezyser", "Machina", "Isskustvo kino" und "Variety". Darüber ist er in der Auslandspromotion polnischer Filme tätig, sowie als Übersetzer von Dialoglisten und als Fachberater bei zahlreichen Filmfestivals.

Das 59. Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg findet statt von 11. bis 21. November 2010.

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Frankfurt/Main - Mal Seh'n Kino

Mi. 03.11. um 20.00 Uhr

Homesick in Venice – an Arthouse Story (OmU)

Dokumentarfilm von Henning Christiansen über Mike Bouchets Projekt „Watershed“

für die 53. Biennale in Venedig, D 2010, 110 Min.

In Anwesenheit von Regisseur Henning Christiansen

Mike Bouchets „schwimmendes Haus“ für die 53. Biennale von Venedig im Jahr 2009 hat einige Aufmerksamkeit erregt – nicht zuletzt, da es vor Ort spektakulär gesunken ist. Es gelang jedoch, das Haus zu retten und wie geplant zu präsentieren.

Mike Bouchet, ein in Frankfurt lebender amerikanischer Künstler (Jahrgang 1970), betrachtet den Vorfall im Nachhinein als „happy accident“, da das Werk so komplexer geworden sei. Sein Anliegen war es, sowohl den Traum vom Eigenheim als auch städtebauliche Entwicklungen zu hinterfragen.

Nach der Biennale wurde das Haus zerstört und in Einzelteilen auf Paletten nach Frankfurt transportiert. Von Juli bis September 2010 wurden diese in Mike Bouchets Ausstellung „Neues Wohnen“ in der Schirn-Kunsthalle ausgestellt.

Der Film erzählt die Geschichte dieses amerikanischen Fertighauses von Beginn der Bauarbeiten an bis zum Sinken und anschließenden Retten und gewährt einen kurzen Überblick über die Frankfurter Ausstellung. Dabei handelt es sich nicht um eine klassische Künstlerdokumentation, denn der zweite Schwerpunkt des Films ist den Handwerkern gewidmet, die das Haus gebaut haben. In Interviews aus dem Off erzählen sie über das Projekt, ihre Arbeit und ihr Leben im Allgemeinen. Diese Aufnahmen sind mit Interviews mit Mike Bouchet gemischt, der Auskunft über das Projekt, sein Selbstverständnis als Künstler und die Möglichkeit des künstlerischen Scheiterns gibt. Es entsteht eine (deutsch-englische) Ton-Bild-Collage, die exemplarischen Einblick in die Produktionsprozesse von Gegenwartskunst gewährt und diese gleichzeitig reflektiert. Darüber hinaus ist es die Geschichte eines großen Abenteuers, das alle Beteiligten über seine Dauer hinweg gefesselt und bewegt hat

Mit freundlicher Unterstützung durch das Amt für Wissenschaft und Kunst der Stadt Frankfurt.

http://www.henningchristiansen.de/homesickinvenice.html

Mal Seh'n Kino
Adlerflychtstr. 6
60318 Frankfurt/Main
Tel: 069-5970845
Fax: 069-591533
E-Mail:
info@malsehnkino.de
www.malsehnkino.de

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Die Gewinner des 67. Filmfestivals von Venedig

    * Goldener Löwe: "Somewhere" von Sofia Coppola

    * Goldener Löwe Ehrenpreis: Monte Hellman

    * Silberner Löwe – Großer Preis der Jury: Essential Killing von Jerzy Skolimowski

    * Silberner Löwe – Beste Regie: "Balada Triste de Trompeta" von Álex de la Iglesia

    * Marcello-Mastroianni-Preis: Mila Kunis

    * FIPRESCI-Preis: "El Sicario" von
Gianfranco Rosi

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FILMZ – FESTIVAL DES DEUTSCHEN KINOS - VERANSTALTUNGSHINWEISE
FILMZ des Monats // Termine (jeweils im Residenz & Prinzess Filmtheater)

Mittwoch, 3. November | 20.00 Uhr Absolute Giganten (R: Sebastian Schipper, 1999)
Mittwoch, 17. November | 20.00 Uhr Gegen die Wand (R: Fatih Akin, 2004)
Wo: Residenz & Prinzess Filmtheater
Schillerstraße 30-32 | 55116 Mainz

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Frankfurt/Main - 28.8., 20.45 Uhr: Was tut sich – im deutschen Film

Drei Jahre nach MEIN FÜHRER drehte der Filmemacher und Schauspieler Dani Levy seinen nunmehr elften Spielfilm – mit einem Staraufgebot des deutschen Films. Der Regisseur präsentiert  DAS LEBEN IST ZU LANG (2010) am 28. August um 20.45 Uhr persönlich im Cinema-Kino am Roßmarkt.  Im Anschluss spricht Dani Levy über seinen Film und sein Schaffen mit Heike-Melba Fendl vom Kooperationspartner epd-Film.

Das Leben ist zu lang (2010)Im Mittelpunkt des Films steht der jüdische Regisseur Alfi Seliger (Markus Hering), ein geborener Nebbich, ein liebenswerter Versager und Hypochonder, der sich von allen Seiten mit Problemen konfrontiert sieht. Seit Jahren hat er keinen Film mehr gedreht und auch sein neues Spielfilmprojekt mit dem Titel „Mo-ha-ha-med“ über den Karikaturenstreit, mit dem er auf jedem Filmempfang hausieren geht, ist weit davon entfernt, einen Produzenten zu finden. Zu Hause nimmt seine Frau Helena (Meret Becker) ihn genauso wenig ernst wie seine zwei pubertierenden Kinder. Seine Bank geht insolvent. Seine Mutter (Elke Sommer), eine einst berühmte Schauspielerin, macht ihm mit ihrer Exzentrizität zu schaffen.

Das Leben ist zu lang (2010)Dann entwickelt Natasha (Veronica Ferres), die spielwütige und überemotionale Gattin eines Produzentenmoguls, ein Faible für Alfi und bringt ihren Mann dazu, dessen Film zu finanzieren. Auch der einstige deutsche Weltschauspieler Georg Maria Stahl (Gottfried John) stellt ihm nach, um endlich wieder eine Filmrolle zu bekommen. Doch auch diese Entwicklungen helfen ihm nicht aus seiner persönlichen Krise. Als ihm schließlich ausgerechnet sein Psychiater (Udo Kier) rät, seinem Leben ein Ende zu machen, versucht Alfi einen theatralischen Abgang von der tragischen Weltbühne. Mit ihre persönlichsten Filme haben große Regisseure wie Truffaut, Fellini und Fassbinder gedreht, wenn sie die Entstehung eines Films selbst zum Thema machten.

Das Leben ist zu lang (2010)Auch Dani Levy erzählt aus einem sehr persönlichem Blickwinkel die Geschichte eines Filmemachers, der an der Realität seines Berufs zu scheitern droht, in einer Krise zwischen Schein und Sein. Seien es arrogante Produzenten, hochnäsige Schauspieler, dämliche Drehbuchschreiber – scheinbar jedes nur denkbare Problem der Filmbranche wird hier angesprochen, mit einem teils ironischen, teils zynischen, sehr schwarzen, aber stets sitzenden Humor. Die Figur des Alfi Seliger speist sich aus Gestalten der jüdischen Kulturgeschichte wie dem Milchmann Tewje, dessen Lebenstraum nach und nach in sich zusammenfällt, dem sprichwörtlichen Nebbich, womit ursprünglich ein ungeschickter Gauner bezeichnet wurde, aber auch dem Stadtneurotiker Woody Allens. Dani Levy nutzt den Blickwinkel seines vermeintlichen Alter egos, um über den Sinn des Lebens und seine Eitelkeiten zu sinnieren.

Dani Levy wurde 1957 in Basel geboren und begann seine Karriere in der Kunstwelt als Clown und Schauspieler. Über das Berliner Jugendtheater lernte er Anja Franke kennen, mit der zusammen er auch 1984 sein erstes Spielfilmprojekt realisierte, DU MICH AUCH, der u.a. in Cannes gezeigt wurde. Mit Maria Schrader realisierte Levy u.a. ROBBYKALLEPAUL, MESCHUGGE sowie I WAS ON MARS. 1994 gründete er mit Tom Tykwer, Wolfgang Becker und Stefan Arndt die Filmproduktionsfirma X-Filme. Sein Film STILLE NACHT – EIN FEST DER LIEBE war 1996 die erste Produktion von x-Film. Spätestens mit seinem großen Kino- und Kritikererfolg ALLES AUF ZUCKER zählt Dani Levy zu einem der originellsten Autoren des deutschen Films. Sein bislang letztes Projekt war der Kurzfilm JOSHUA, der für das Omnibusprojekt DEUTSCHLAND 09 entstand.

Sa 28.8. | Cinema, Hauptvorstellung, 20.45 Uhr
DAS LEBEN IST ZU LANG
DE 2010 R: Dani Levy, Da: Markus Hering, Meret Becker, Veronica Ferres, Hans Hollmann, Udo Kier, Elke Sommer, Yvonne Catterfeld, Heino Ferch, Steffen Groth, Justus von Dohnanyi, Kurt Krömer,
Gottfried John u.a., 90 min
Dani Levy im Gespräch mit einem Kritiker von epd Film.
Vorstellung im Cinema-Kino (Rossmarkt 7)
Kartenreservierung unter Tel. 069 / 21997855


Was tut sich – im deutschen Film?

Frankfurt am Main - 20.05.2010

Byambasuren Davaa präsentiert ihren Film DAS LIED VON DEN ZWEI PFERDEN (2009) am 2. Juni (20.30 Uhr) in Frankfurt im Cinema am Rossmarkt, wo die Veranstaltungsreihe nun zum zweiten Mal gastiert. Die mongolische Regisseurin, deren Dokumentarfilm DIE GESCHICHTE VOM WEINENDEN KAMEL im Jahr 2005 für einen Oscar nominiert war, spricht im Anschluss mit Marli Feldvoß vom Kooperationspartner epd-Film.

Die Großmutter der mongolischen Sängerin Urna besaß einst eine Pferdekopfgeige, auf deren Hals ein uraltes Lied eingraviert war. Während der chinesischen Kulturrevolution musste sie das Instrument zerstören. Vor ihrem Tod nahm sie ihrer Enkelin das Versprechen ab, die Geige wieder herstellen zu lassen. So macht sich Urna auf eine Reise, die sie von Ulaanbaatar in die entlegene Steppe führt, auf der Suche nach einem Lied, das scheinbar niemand mehr kennt, und auf der Suche nach ihren Wurzeln und ihrer Identität. Davaa komponiert den Weg ihrer Hauptfigur in ruhigen, meditativen Einstellungen, welche die herbe Schönheit des Landes einzufangen wissen.

Über Byambasuren Davaa
Byambasuren Davaa wurde 1971 in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar geboren und sammelte erste Erfahrungen als Moderatorin und Regieassistentin beim mongolischen Fernsehen. 1995 begann sie in ihrer Heimatstadt ein Filmstudium, bevor sie sich 2000 an der Hochschule für Fernsehen und Film in München einschrieb. Obwohl nur ein Vordiplomfilm, erntete das gemeinsam mit Luigi Farloni entstandene Werk DIE GESCHICHTE VOM WEINENDEN KAMEL (2003) weltweite Aufmerksamkeit und Auszeichnungen. Ihr Abschlussfilm, die Semidokumentation DIE HÖHLE DES GELBEN HUNDES (2005) wurde in Cannes gezeigt und wurde ebenfalls zahlreich prämiert.

Mi 2.6. 20.30 Uhr | Cinema
DAS LIED VON DEN ZWEI PFERDEN
DE 2009, R: Byambasuren Davaa, Spielfilm
Byambasuren Davaa im Gespräch mit Marli Feldvoß von epd Film

Vorstellung im Cinema (Roßmarkt 7, 60311 Frankfurt am Main)
Kartenreservierung unter Tel.: 069 / 21997855
http://www.arthouse-kinos.de/


Internationales Filmfestival von Cannes - 2010
Die Preiseträger


Goldene Palme - Bester Film
UNCLE BOONMEE WHO CAN RECALL HIS PAST LIVES
          Apichatpong Weerasethakul
          Drama um einen alten Mann, der sich auf seinem Sterbebett an sein Leben erinnert

Großer Preis der Jury - Prix de la mise en scène
OF GODS AND MEN
          Xavier Beauvois
          Drama um Zisterzienser-Mönche, die für ihren Glauben und ihre Rechte eintreten


Preis der Jury - Beste Regie
TOURNéE
          Mathieu Amalric
          Komödie um einen Theaterproduzenten, der mit Striptease-Tänzerinnen auf eine Comeback-Tournée geht

Preis der Jury - Beste Darstellerin
CERTIFIED COPY
          Juliette Binoche
          Liebesgeschichte um einen englischen Schriftsteller, der in Italien eine Frau kennenlernt

Preis der Jury - Bester Darsteller
BIUTIFUL
          Javier Bardem
          Drama um einen Drogen-Dealer, der mit einem alten Freund konfroniert wird

OUR LIFE
          Elio Germano

Preis der Jury - Prix du Jury
A SCREAMING MAN
          Mahamet-Saleh Haroun

Preis der Jury - Bestes Drehbuch
POETRY
          film-zeit Film: POETRY
          Lee Chang-dong
          Drama über eine Frau am Ende ihres Lebens auf der Suche nach neuen Sinn

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Cannes - Festival unter Palmen

Nachdem die große Regenflut ein wenig abgeebbt ist und der Katastrophenalarm an der Croisette wieder aufgehoben wurde, kann eine isländische Aschewolke den Veranstaltern des weltweit wichtigsten Filmfestivals eventuell die Laune verhageln. Einige Stars und diverse Politiker haben bereits im Vorfeld ihre Anwesenheit bereits wieder abgesagt. Dabei geht es allerdings größtenteils nicht um Flughafensperrungen, sondern um skandalträchtige Filme, die auf dem Festivalprogramm stehen.

Bekannte Namen im internationalen Wettbewerb sind Bertrand Tavernier, der "La princesse de Montpensier" ins Rennen schickt, Mike Leigh mit "Another Year", Abbas Kiarostami mit "Copie conforme" und Mathieu Amalric mit "Tournée". "Socialisme" des Schweizers Jean-Luc Godard ist einer von 18 Wettbewerbsbeiträgen in der Sektion "Un certain regard" des 63. Filmfestivals von Cannes. Im Hauptwettbewerb konkurriert Alejandro González Iñárritus "Biutiful" gegen 15 weitere Beiträge. Wie seit längerem bekannt, eröffnet Ridley Scotts "Robin Hood" am 12. Mai das Festival. Der Film läuft ausser Konkurrenz, ebenso wie Woody Allens "You Will Meet a Tall Dark Stranger", Stephen Frears "Tamara Drewe" und Oliver Stones "Wall Street - Money Never Sleeps. Das Festival dauert bis zum 23. Mai.

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Bundesweite Publikumsgespräche zum Film "Mein Vater. Mein Onkel"

mit Regisseur Christoph Heller und Protagonist Sinan Al Kuri:

Mittwoch, 12.05.2010 20.00 Uhr Moviemento, Berlin
Freitag, 14.05.2010, 20.00 Uhr Murnau Filmtheater, Wiesbaden
Samstag, 15.05.2010, 18.00 Uhr Cinema, Münster
Montag, 17.05.2010, 20.30 Uhr Moviemento, Berlin
Montag, 17.05.2010, 22.30 Uhr Moviemento, Berlin

Alle sonstigen Infos hier:
Trailer:
http://www.youtube.com/watch?v=Njg4xVkqMkY
Blog zum Film:
http://www.mein-vater-mein-onkel.de
Facebook:
http://www.facebook.com/pages/MY-FATHER-MY-UNCLE-MEIN-VATER-MEIN-ONKEL/368473905265


Nominierungen und Gewinner des Deutschen Filmpreises 2010
Die Gewinner des Deutschen Filmpreises 2010 sind farblich markiert. Für die Preiskategorien des DEUTSCHEN FILMPREISES 2010 waren nominiert:

I I I Programmfüllende Spielfilme
ALLE ANDEREN Janine Jackowski, Dirk Engelhardt, Maren Ade – Komplizen Film – Regie: Maren Ade
DIE FREMDE Feo Aladag, Züli Aladag – Independent Artists Filmproduktion – Regie: Feo Aladag Filmpreis in BRONZE
SOUL KITCHEN Fatih Akin, Klaus Maeck – corazón international – Regie: Fatih Akin
STURM Britta Knöller, Hans-Christian Schmid – 23/5 Filmproduktion – Regie: Hans-Christian Schmid Filmpreis in SILBER
DAS WEISSE BAND Stefan Arndt – X Filme Creative Pool, wega Filmproduktionsgesellschaft, Les Films du Losange, Lucky Red – Regie: Michael Haneke Filmpreis in GOLD
WÜSTENBLUME Peter Herrmann – Desert Flower Filmproductions – Regie: Sherry Hormann

I I I Programmfüllende Dokumentarfilme
DIE FRAU MIT DEN 5 ELEFANTEN Thomas Tielsch – Filmtank – Regie: Vadim Jendreyko
DAS HERZ VON JENIN Ernst Ludwig Ganzert, Ulli Pfau – EIKON Südwest – Regie: Marcus Vetter, Leon Geller
Filmpreis in GOLD

I I I Programmfüllende Kinderfilme

LIPPELS TRAUM Ulrich Limmer – collina filmproduktion – Regie: Lars Büchel
VORSTADTKROKODILE Lena Olbrich, Christian Becker – Westside Filmproduktion mit Rat Pack Filmproduktion und Constantin
Film Produktion – Regie: Christian Ditter Filmpreis in GOLD
 
I I I Bestes Drehbuch
Feo Aladag DIE FREMDE
Michael Haneke DAS WEISSE BAND
Filmpreis in GOLD
Wolfgang Kohlhaase WHISKY MIT WODKA
Bernd Lange, Hans-Christian Schmid STURM
 
I I I Beste Regie
Maren Ade ALLE ANDEREN
Feo Aladag DIE FREMDE
Michael Haneke DAS WEISSE BAND
Filmpreis in GOLD
Hans-Christian Schmid STURM
 
I I I Beste darstellerische Leistung – weibliche Hauptrolle
Corinna Harfouch THIS IS LOVE
Sibel Kekilli DIE FREMDE
Filmpreis in GOLD
Susanne Lothar DAS WEISSE BAND
Birgit Minichmayr ALLE ANDEREN
 
I I I Beste darstellerische Leistung – männliche Hauptrolle
Fabian Hinrichs SCHWERKRAFT
Henry Hübchen WHISKY MIT WODKA
Burghart Klaußner DAS WEISSE BAND
Filmpreis in GOLD
Devid Striesow SO GLÜCKLICH WAR ICH NOCH NIE

I I I Beste darstellerische Leistung – weibliche Nebenrolle

Maria Victoria Dragus DAS WEISSE BAND
Filmpreis in GOLD
Hannah Herzsprung VISION – AUS DEM LEBEN DER HILDEGARD VON BINGEN
Jördis Triebel DIE PÄPSTIN
Nadja Uhl MÄNNERHERZEN
 
I I I Beste darstellerische Leistung – männliche Nebenrolle
Rainer Bock DAS WEISSE BAND
Justus von Dohnányi MÄNNERHERZEN
Filmpreis in GOLD
Ulrich Noethen HENRI 4
Settar Tanriögen DIE FREMDE

I I I Beste Kamera / Bildgestaltung
Christian Berger DAS WEISSE BAND
Filmpreis in GOLD
Hagen Bogdanski HILDE
Jana Marsik LIPPELS TRAUM
Reinhold Vorschneider DER RÄUBER

I I I Bester Schnitt

Andrew Bird SOUL KITCHEN
Andrea Mertens DIE FREMDE
Andreas Radtke DIE TÜR
Hansjörg Weißbrich STURM
Filmpreis in GOLD
Monika Willi DAS WEISSE BAND

I I I Bestes Szenenbild
Thomas Freudenthal HILDE
Christoph Kanter DAS WEISSE BAND
Filmpreis in GOLD
Bernd Lepel DIE PÄPSTIN
Matthias Müsse WICKIE UND DIE STARKEN MÄNNER

I I I Bestes Kostümbild
Lucie Bates HILDE
Moidele Bickel DAS WEISSE BAND
Filmpreis in GOLD
Esther Walz DIE PÄPSTIN
Ursula Welter VISION – AUS DEM LEBEN DER HILDEGARD VON BINGEN
 
I I I Bestes Maskenbild
Wolfgang Böge, Heiko Schmidt HILDE
Georg Korpás WICKIE UND DIE STARKEN MÄNNER
Waldemar Pokromski, Anette Keiser DAS WEISSE BAND
Filmpreis in GOLD
Gerhard Zeiss HENRI 4
 
I I I Beste Filmmusik
Ali N. Askin SALAMI ALEIKUM
The Notwist STURM
Filmpreis in GOLD
Fabian Römer DIE TÜR
Ralf Wengenmayr WICKIE UND DIE STARKEN MÄNNER
 
I I I Beste Tongestaltung
Michael Kranz, Ben Rosenkind, Mario Hubert, Chrissi Rebay WICKIE UND DIE STARKEN MÄNNER
Jörg Krieger, Richard Borowski, Kai Storck DIE TÜR
Guillaume Sciama, Jean-Pierre Laforce DAS WEISSE BAND
Filmpreis in GOLD
Roland Winke, Stefan Busch, Michael Kranz DIE PÄPSTIN

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Bernd Eichinger wird beim DEUTSCHEN FILMPREIS 2010 mit dem Ehrenpreis für hervorragende Verdienste um den deutschen Film ausgezeichnet

 

Produzent, Drehbuchautor, Regisseur: Bernd Eichinger hat den deutschen Film geprägt wie kaum ein anderer. Nach dem Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film in München, an der Bernd Eichinger 1973 seinen Regieabschluss machte, gründete er 1974 seine erste Produktionsfirma Solaris Film. In den 70er Jahren produzierte er viele der Autorenfilme von Regisseuren wie Wim Wenders, Alexander Kluge, Edgar Reitz oder Hans-Jürgen Syberberg, die damals den Neuen Deutschen Film ausmachten. 1979 erwarb Eichinger Anteile der angeschlagenen Verleihfirma Constantin Film und wurde zum geschäftsführenden Gesellschafter der Neue Constantin Film GmbH. Seine erste Produktion dort war CHRISTIANE F. – WIR KINDER VOM BAHNHOF ZOO. Der Film wurde 1981 zu einem der international erfolgreichsten deutschsprachigen Filme der Nachkriegszeit.

 

Seither ist der deutsche Film ohne Bernd Eichinger nicht mehr vorstellbar und sein Einfluss reicht weit über die deutschen Grenzen hinaus. Zu seinen nationalen und internationalen Kinoerfolgen zählen u.a. DIE UNENDLICHE GESCHICHTE von Wolfgang Petersen, DER NAME DER ROSE von Jean-Jacques Annaud, DAS GEISTERHAUS von Bille August, DER BEWEGTE MANN von Sönke Wortmann, BIN ICH SCHÖN? von Doris Dörrie, RESIDENT EVIL von Paul W.S. Anderson, DER UNTERGANG von Oliver Hirschbiegel, ELEMENTARTEILCHEN von Oskar Roehler, DAS PARFUM – DIE GESCHICHTE EINES MÖRDERS von Tom Tykwer sowie DER BAADER MEINHOF KOMPLEX von Uli Edel. Allein im deutschsprachigen Raum haben bisher mehr als 80 Millionen Besucher seine Produktionen im Kino gesehen.

 

Bernd Eichinger hat die deutsche Filmszene aber nicht nur als Produzent, Autor und Regisseur, sondern auch als Aktivist bereichert. Er hat regelmäßig jungen Regisseuren die Chance gegeben, ihre Kino-Karrieren zu entwickeln. Er gehört zu den Urhebern der bekanntesten Initiative für den Filmnachwuchs, den FIRST STEPS AWARDS. Und er ist einer der Gründerväter der Deutschen Filmakademie.

 

Iris Berben, Präsidentin der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE und Vorsitzende der Ehrenpreis-Jury, über den Ehrenpreisträger 2010: „Immer auf der Suche nach neuen Geschichten, Talenten, Wagnissen ist Bernd Eichinger eine Person, ohne die der deutsche Film kaum vorstellbar ist, und dessen Werdegang er maßgeblich mit gestaltet hat. Bernd Eichinger glaubt an das Kino. An die Magie des Kinos. Sein Bewerbungsfilm an der Hochschule hatte übrigens den Titel DIE SONNE SCHIEN, DA SIE KEINE ANDERE WAHL HATTE, AUF NICHTS NEUES. Die Sonne scheint auch heute, da können Sturm und Unwetter, die von Zeit zu Zeit auftreten, nichts dran ändern, auf Bernd Eichinger. Auf seine Lust, auf seine Liebe und auf seine Leidenschaft für das Deutsche Kino. Er hat vielen von uns Wege ermöglicht, auf denen wir ebenfalls von den Sonnenstrahlen gewärmt wurden, dafür sind wir ihm dankbar und hoffen, ihn noch lange an unserer Seite zu haben.“

 

Der Ehrenpreis ist die einzige Kategorie beim DEUTSCHEN FILMPREIS, über die nicht alle Mitglieder der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE in geheimer Wahl abstimmen. Die Wahl des Ehrenpreises erfolgt durch eine zehnköpfige Auswahlkommission, die der Vorstand aus den Mitgliedern, den Fördermitgliedern und dem Freundeskreis der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE bestimmt.

 

Die Mitglieder der Ehrenpreisjury für den DEUTSCHEN FILMPREIS 2010 sind:

Peter R. Adam (Cutter und Akademiemitglied),
Regine Baschny (Geschäftsführerin der Presseagentur Just Publicity und Fördermitglied der Deutschen Filmakademie),
Iris Berben (Schauspielerin und Präsidentin der Deutschen Filmakademie),
Dieter Ulrich Aselmann (Produzent, Akademiemitglied und Fördermitglied der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE),
Marlis Heppeler (Inhaberin der Agentur Heppeler und Freundin der Deutschen Filmakademie),
Michael Bully Herbig (Regisseur, Schauspieler und Akademiemitglied),
Mathias Schwarz (Rechtsanwalt und Fördermitglied der Deutschen Filmakademie),
Manuela Stehr (Produzentin und Akademiemitglied),
Thomas Thieme (Schauspieler und Akademiemitglied),
Carl Woebcken (Geschäftsführer der Studio Babelsberg Motion Pictures GmbH und Fördermitglied der Deutschen Filmakademie).

Die glanzvolle Gala zum DEUTSCHEN FILMPREIS 2010 findet am 23. April im Berliner Friedrichstadtpalast statt. Die von Barbara Schöneberger moderierte Veranstaltung wird am gleichen Abend um 21:45 Uhr im Ersten (verantwortlicher Sender: rbb) ausgestrahlt.

Die Verleihung ist eine Veranstaltung der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE in Zusammenarbeit mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), produziert von der DFA Produktion GmbH.

Aktuelle Informationen zum DEUTSCHEN FILMPREIS 2010, zum Auswahlverfahren und zur Arbeit der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE finden Sie unter http://www.deutsche-filmakademie.de/ bzw. http://www.deutscher-filmpreis.de/.

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Ausschreibung Choreographic Captures Wettbewerb

Art for those who didn’t ask for it! – unter diesem Motto geht der choreographische Kurzfilm-Wettbewerb in die nächste Runde:

Am 30. April 2010 ist Einsendeschluss für den 3. Internationalen Choreographic Captures Wettbewerb.

Erneut werden Filmemacher, Mediakünstler, Regisseure, Choreographen und Tänzer aus aller Welt eingeladen einen maximal 60-sekündige Choreographic Captures zu kreieren und diese bei JOINT ADVENTURES einzureichen.

Den Gewinnern winken in diesem Jahr Geldpreise in Höhe von 500,- bis 2000,- Euro sowie Kinopreise. Auch in der Saison 2010/2011 werden die Siegerfilme in zahlreichen Kinos unter dem Motto „Art for those who didn’t ask for it!“ im Werbeblock zu sehen sein.

Weitere Informationen zum Projekt, dem Wettbewerb und den Teilnahmebedingungen finden Sie auf www.choreographiccaptures.org oder unter Telefon 089/ 189 31 37-10

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Was tut sich – im deutschen Film?

Frankfurt am Main - 17.02.2010

Zum zweiten Mal gastiert die Frankfurter Veranstaltungsreihe in einem anderen Kino: Regisseur Hajo Schomerus präsentiert seinen Dokumentarfilm IM HAUS MEINES VATERS SIND VIELE WOHNUNGEN (2009) im Orfeo’s Erben am Sonntag, den 28. März (19 Uhr) und spricht anschließend mit Ulrich Sonnenschein von epd Film.

01_Die Grabeskirche in Jerusalem_beschnittSchomerus’ Dokumentation gewährt einen faszinierenden Blick auf das Leben in einem geschichtsträchtigen Bauwerk der Christenheit: der Grabeskirche in Jerusalem, 335 n.Chr. an der überlieferten Stelle der Kreuzigung und Bestattung Jesu errichtet. schumerus180Heute ist die Kirche in der Hand von sechs der insgesamt um die 300 christlichen Konfessionen: der griechisch-orthodoxen Christen, der römisch-lateinische Franziskaner, der syrische Christen, der armenische Christen, der äthiopische Abessinier und der ägyptische Kopten. „Den Alltag an diesem außergewöhnlichen Ort mit seinen Höhen und Tiefen zu entdecken und die emotionale Achterbahn entlang der Ereignisse in der Kirche mitzuerleben, führt unweigerlich zu der Frage nach dem Glauben. Mit Respekt und Neugier, aber auch zeitweilig mit Verblüffung und Belustigung wollte ich herausfinden, was diese unfreiwilligen Hausgenossen umtreibt“, so der Regisseur über seinen Ansatz.

So 28.3. 19 Uhr | Orfeo’s Erben
IM HAUS MEINES VATERS SIND VIELE WOHNUNGEN
DE 2009, R: Hajo Schomerus, 93 min, Dokumentarfilm
Hajo Schomerus im Gespräch mit Ulrich Sonnenschein (epd film)

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...and the Oscar goes to...

Der Oscar (eigentlich Academy Award of Merit) ist ein Filmpreis, der jährlich von der US-amerikanischen Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS) für die besten Filme des Vorjahres verliehen wird, ist aber wegen der Zulassungsprozedur bis auf wenige Ausnahmen auf die US-Produktion beschränkt. Die 82. Oscarverleihung für das Filmjahr 2009 findet am 7. März 2010 statt.

Die Auszeichnung wurde am 12. Februar 1929 vom damaligen Präsidenten der MGM Studios, Louis B. Mayer, ins Leben gerufen, fast neun Jahre nach der Verleihung des Photoplay Awards, der als erster Filmpreis der Welt gilt. Der Oscar wird jährlich in einer gemeinsamen Zeremonie in derzeit über 30 verschiedenen Kategorien in Form jeweils einer Statuette vergeben, die einen Ritter mit einem Schwert auf einer Filmrolle darstellt.

Alle Nominierten für die Academy Awards 2010 im Überblick (Gewinner in Rot)

Beste männliche Hauptrolle:

Jeff Bridges in "Crazy Heart"
George Clooney in "Up in the Air"
Colin Firth in "A Single Man"
Morgan Freeman in "Invictus"
Jeremy Renner in "Tödliches Kommando - The Hurt Locker"

Beste männliche Nebenrolle:

Matt Damon in "Invictus"
Woody Harrelson in "The Messenger"
Christopher Plummer in "Ein russischer Sommer"
Stanley Tucci in "In meinem Himmel"
Christoph Waltz in "Inglourious Basterds"

Beste weibliche Hauptrolle:

Sandra Bullock in "The Blind Side"
Helen Mirren in "
Ein russischer Sommer"
Carey Mulligan in "An Education"
Gabourey Sidibe in "
Precious - Das Leben ist kostbar"
Meryl Streep in "Julie & Julia"

Beste weibliche Nebenrolle:

Penélope Cruz in "Nine"
Vera Farmiga in "Up in the Air"
Maggie Gyllenhaal in "Crazy Heart"
Anna Kendrick in "Up in the Air"
Mo’Nique in "Precious - Das Leben ist kostbar"

Bester Animationsfilm:

"Coraline" Henry Selick
"Der fantastische Mr. Fox" Wes Anderson
"Küss den Frosch" John Musker and Ron Clements
"The Secret of Kells" Tomm Moore
"Up" Pete Docter

 

 

 

Art Direction

"Avatar" Art Direction: Rick Carter and Robert Stromberg; Set Decoration: Kim Sinclair
"Das Imaginarium des Doktor Parnassus" Art Direction: Dave Warren and Anastasia Masaro; Set Decoration: Caroline Smith
"Nine" Art Direction: John Myhre; Set Decoration: Gordon Sim
"Sherlock Holmes" Art Direction: Sarah Greenwood; Set Decoration: Katie Spencer
"The Young Victoria" Art Direction: Patrice Vermette; Set Decoration: Maggie Gray

Beste Kamera

"Avatar" Mauro Fiore
"Harry Potter und der Halbblutprinz" Bruno Delbonnel
"Tödliches Kommando - The Hurt Locker" Barry Ackroyd
"Inglourious Basterds" Robert Richardson
"Das weisse Band" Christian Berger

Bestes Kostüm-Design

"Bright Star - Estrela Cintilante" Janet Patterson
"Coco Chanel - Der Beginn einer Leidenschaft" Catherine Leterrier
"
Das Imaginarium des Doktor Parnassus" Monique Prudhomme
"Nine" Colleen Atwood
"The Young Victoria" Sandy Powell

Beste Dokumentation (Feature)

"Burma VJ" Anders Østergaard and Lise Lense-Møller
"Die Bucht - The Cove" Louie Psihoyos
"Food, Inc." Robert Kenner and Elise Pearlstein
"The Most Dangerous Man in America: Daniel Ellsberg and the Pentagon Papers" Judith Ehrlich and Rick Goldsmith
"Which Way Home" Rebecca Cammisa

 

Beste Dokumentation (Kurzfilm)

"China’s Unnatural Disaster: The Tears of Sichuan Province" Jon Alpert and Matthew O’Neill
"The Last Campaign of Governor Booth Gardner" Daniel Junge and Henry Ansbacher
"The Last Truck: Closing of a GM Plant" Steven Bognar and Julia Reichert
"Music by Prudence" Roger Ross Williams and Elinor Burkett
"Rabbit à la Berlin" Bartek Konopka and Anna Wydra

Bester Filmschnitt

"Avatar" Stephen Rivkin, John Refoua and James Cameron
"District 9" Julian Clarke
"Tödliches Kommando - The Hurt Locker" Bob Murawski and Chris Innis
"Inglourious Basterds" Sally Menke
"Precious - Das Leben ist kostbar" Joe Klotz

 

Beste Maske

"Il Divo" Aldo Signoretti and Vittorio Sodano
"Star Trek" Barney Burman, Mindy Hall and Joel Harlow
"The Young Victoria" Jon Henry Gordon and Jenny Shircore

 

 

Beste Original-Filmmusik

"Avatar" James Horner
"Fantastic Mr. Fox" Alexandre Desplat
"Tödliches Kommando - The Hurt Locker" Marco Beltrami und Buck Sanders
"Sherlock Holmes" Hans Zimmer
"Up" Michael Giacchino

 

 

Bester Original-Filmsong

"Almost There" from "Küss den Frosch" Music and Lyric by Randy Newman
"Down in New Orleans" from "Küss den Frosch" Music and Lyric by Randy Newman
"Loin de Paname" from "Paris 36" Music by Reinhardt Wagner Lyric by Frank Thomas
"Take It All" from "Nine" Music and Lyric by Maury Yeston
"The Weary Kind (Theme from Crazy Heart)" from "Crazy Heart" Music and Lyric by Ryan Bingham and T Bone Burnett

Bester fremdsprachiger Film"

"Ajami" Israel
"El Secreto de Sus Ojos" Argentinien
"The Milk of Sorrow" Peru
"Ein Prophet" Frankreich
"Das weiße Band" Deutschland

 

Bester animierter Kurzfilm

"French Roast" Fabrice O. Joubert
"Granny O’Grimm’s Sleeping Beauty" Nicky Phelan and Darragh O’Connell
"The Lady and the Reaper (La Dama y la Muerte)" Javier Recio Gracia
"Logorama" Nicolas Schmerkin
"A Matter of Loaf and Death" Nick Park

Beste Spezialeffekte

"Avatar" Joe Letteri, Stephen Rosenbaum, Richard Baneham and Andrew R. Jones
"District 9" Dan Kaufman, Peter Muyzers, Robert Habros and Matt Aitken
"Star Trek" Roger Guyett, Russell Earl, Paul Kavanagh and Burt Dalton

Bester Kurzfilm

"The Door" Juanita Wilson and James Flynn
"Instead of Abracadabra" Patrik Eklund and Mathias Fjellström
"Kavi" Gregg Helvey
"Miracle Fish" Luke Doolan and Drew Bailey

"The New Tenants" Joachim Back and Tivi Magnusson

Bestes adaptiertes Drehbuch

"District 9" Written by Neill Blomkamp and Terri Tatchell
"An Education" Screenplay by Nick Hornby
"In the Loop" Screenplay by Jesse Armstrong, Simon Blackwell, Armando Iannucci, Tony Roche
"Precious: Based on the Novel ‘Push’ by Sapphire" Screenplay by Geoffrey Fletcher
"Up in the Air" Screenplay by Jason Reitman and Sheldon Turner

Bestes Original-Drehbuch

"Tödliches Kommando - The Hurt Locker" Written by Mark Boal
"Inglourious Basterds" Written by Quentin Tarantino
"The Messenger" Written by Alessandro Camon & Oren Moverman
"A Serious Man" Written by Joel Coen & Ethan Coen
"Up" Screenplay by Bob Peterson, Pete Docter, Story by Pete Docter, Bob Peterson, Tom McCarthy

Bester Tonschnitt

"Avatar" Christopher Boyes and Gwendolyn Yates Whittle
"Tödliches Kommando - The Hurt Locker" Paul N.J. Ottosson
"Inglourious Basterds" Wylie Stateman
"Star Trek" Mark Stoeckinger and Alan Rankin
"Up" Michael Silvers and Tom Myers

 

Bester Ton

"Avatar" Christopher Boyes, Gary Summers, Andy Nelson and Tony Johnson
"Tödliches Kommando - The Hurt Locker" Paul N.J. Ottosson and Ray Beckett
"Inglourious Basterds" Michael Minkler, Tony Lamberti and Mark Ulano
"Star Trek" Anna Behlmer, Andy Nelson and Peter J. Devlin
"Transformers II" Greg P. Russell, Gary Summers and Geoffrey Patterson

Beste Regie

"Avatar" James Cameron
"Tödliches Kommando - The Hurt Locker" Kathryn Bigelow
"Inglourious Basterds" Quentin Tarantino
"Precious - Das Leben ist kostbar" Lee Daniels
"Up in the Air"
Jason Reitman

 

 

 

 

 

Bester Film

"Avatar" James Cameron and Jon Landau, Producers
"The Blind Side" Nominees to be determined
"District 9" Peter Jackson and Carolynne Cunningham, Producers
"An Education" Finola Dwyer and Amanda Posey, Producers
"Tödliches Kommando - The Hurt Locker" Kathryn Bigelow
"Inglourious Basterds" Lawrence Bender, Producer
"Precious - Das Leben ist kostbar" Lee Daniels, Sarah Siegel-Magness and Gary Magness, Producers
"A Serious Man" Joel Coen and Ethan Coen, Producers
"Up" Jonas Rivera, Producer
"Up in the Air" Daniel Dubiecki, Ivan Reitman and Jason Reitman, Producers

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Preis der deutschen Filmkritik 2009

Der Verband der deutschen Filmkritik (VdFk) hat am 15. Februar 2010 in Berlin den Preis der deutschen Filmkritik verliehen. Es ist der einzige deutsche Filmpreis, der ausschließlich von Kritikern vergeben wird. Er wird nach einer Abstimmung unter den mehr als 300 Mitgliedern an deutsche Filme vergeben, die vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 in Deutschland im Kino zu sehen waren.


Bester Spielfilm    Das weiße Band von Michael Haneke

Bestes Spielfilmdebüt    Salami Aleikum von Ali Samadi Ahadi

Bester Darsteller        Burghart Klaußner - Das weiße Band  (Regie: Michael Haneke)

Beste Darstellerin   Birgit Minichmayr - Alle Anderen  (Regie: Maren Ade)

Bestes Drehbuch    Michael Haneke - Das weiße Band  (Regie: Michael Haneke)

Beste Kamera   
Christian Berger - Das weiße Band  (Regie: Michael Haneke)

Bester Schnitt     Hansjörg Weißbrich - Sturm  (Regie: Hans-Christian Schmid)

Beste Musik     Fabian Römer - Die Tür  (Regie: Anno Saul)

Bester Dokumentarfilm    Achterbahn von Peter Dörfler

Ehrenpreis      Ron Hollway (bereits im Dezember vergeben)

Bester Experimentalfilm    Painting Paradise von Barbara Hlali

Der Experimentalfilmpreis wurde bereits im April 2009 von einer Fachjury beim Media Art Festival in Osnabrück vergeben. Der Kurzfilm-Preis wird erst im April 2010 von einer Fachjury beim Filmfest Dresden vergeben. Alle Preise sind undotiert.

VdFk - Verband der deutschen Filmkritik e.V. www.vdfk.de

 

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7. indisches Filmfestival 'Bollywood and beyond' in Stuttgart

Das 7. indische Filmfestival 'Bollywood and beyond' findet vom 21. bis 25. Juli 2010 im SI-Centrum Stuttgart statt und verspricht wieder ein attraktives und engagiertes Programm. 'Bollywood and beyond' ist eines der größten indischen Filmfestivals außerhalb des Subkontinents und das größte dieser Art in Europa. Veranstaltet wird es vom Filmbüro Baden-Württemberg e. V.

Mehr unter www.bollywood-festival.de


Preisträger und Nominierte der Golden Globes 2010

 
Die Golden Globes 2010 wurden von der Hollywood Foreign Press Association (HFPA), einer Vereinigung internationaler Filmjournalisten, am 17. Januar 2010 zum 67. Mal vergeben. Die Auszeichnung wurde in insgesamt 25 Kategorien für herausragende Leistungen in den Bereichen Film und Fernsehen verliehen. Die Verleihung fand im Rahmen eines Galadiners im Beverly Hilton Hotel in Beverly Hills statt. Mit dem britischen Komiker Ricky Gervais führte erstmals seit 1995 wieder ein Moderator durch die Preisverleihung.
 
Als Preisträger des Cecil B. DeMille Award war bereits im Vorfeld der Regisseur Martin Scorsese bestimmt worden. Er wird damit für seinen „herausragenden Beitrag auf dem Gebiet der Unterhaltung“ ausgezeichnet.
 
Preisträger und Nominierte im Bereich Film
Bester Film – Drama (präsentiert von Julia Roberts)
 
Avatar – Aufbruch nach Pandora
 
    Inglourious Basterds
    Precious: Based on the Novel Push by Sapphire
    Tödliches Kommando – The Hurt Locker
    Up in the Air
 
Bester Film – Komödie/Musical (präsentiert von Reese Witherspoon)
 
Hangover
 
    (500) Days of Summer
    Julie & Julia
    Nine
    Wenn Liebe so einfach wäre
 
Beste Regie (präsentiert von Mel Gibson)
 
James Cameron – Avatar – Aufbruch nach Pandora
 
    Kathryn Bigelow – Tödliches Kommando – The Hurt Locker
    Clint Eastwood – Invictus – Unbezwungen
    Jason Reitman – Up in the Air
    Quentin Tarantino – Inglourious Basterds
 
Bester Hauptdarsteller – Drama (präsentiert von Kate Winslet)
 
Jeff Bridges – Crazy Heart
 
    George Clooney – Up in the Air
    Colin Firth – A Single Man
    Morgan Freeman – Invictus – Unbezwungen
    Tobey Maguire – Brothers
 
Beste Hauptdarstellerin – Drama (präsentiert von Mickey Rourke)
 
Sandra Bullock – The Blind Side
 
    Emily Blunt – The Young Victoria
    Helen Mirren – Ein russischer Sommer
    Carey Mulligan – An Education
    Gabourey Sidibe – Precious: Based on the Novel Push by Sapphire
 
Bester Hauptdarsteller – Komödie/Musical (präsentiert von Sally Hawkins)
 
Robert Downey jr. – Sherlock Holmes
 
    Matt Damon – Der Informant!
    Daniel Day-Lewis – Nine
    Joseph Gordon-Levitt – (500) Days of Summer
    Michael Stuhlbarg – A Serious Man
 
Beste Hauptdarstellerin – Komödie/Musical (präsentiert von Colin Farrell)
 
Meryl Streep – Julie & Julia
 
    Sandra Bullock – Selbst ist die Braut (The Proposal)
    Marion Cotillard – Nine
    Julia Roberts – Duplicity – Gemeinsame Geheimsache
    Meryl Streep – Wenn Liebe so einfach wäre (It’s Complicated)
 
Bester Nebendarsteller (präsentiert von Halle Berry)
 
Christoph Waltz – Inglourious Basterds
 
    Matt Damon – Invictus – Unbezwungen
    Woody Harrelson – The Messenger
    Christopher Plummer – Ein russischer Sommer (The Last Station)
    Stanley Tucci – In meinem Himmel (The Lovely Bones)
 
Beste Nebendarstellerin (präsentiert von Nicole Kidman)
 
Mo’Nique – Precious: Based on the Novel Push by Sapphire
 
    Penélope Cruz – Nine
    Vera Farmiga – Up in the Air
    Anna Kendrick – Up in the Air
    Julianne Moore – A Single Man
 
Bestes Drehbuch (präsentiert von Jennifer Aniston und Gerard Butler)
 
Jason Reitman, Sheldon Turner – Up in the Air
 
    Neill Blomkamp, Terri Tatchell – District 9
    Mark Boal – Tödliches Kommando – The Hurt Locker
    Quentin Tarantino – Inglourious Basterds
    Nancy Meyers – Wenn Liebe so einfach wäre (It’s Complicated)
 
Beste Filmmusik (präsentiert von Cher und Christina Aguilera)
 
Michael Giacchino – Oben (Up)
 
    Marvin Hamlisch – Der Informant! (The Informant!)
    Carter Burwell, Karen Orzolek – Wo die wilden Kerle wohnen (Where the Wild Things Are)
    James Horner – Avatar – Aufbruch nach Pandora
    Abel Korzeniowski – A Single Man
 
Bester Filmsong (präsentiert von Cher und Christina Aguilera)
 
Crazy Heart – „The Weary Kind“. Text und Musik: Ryan Bingham, T-Bone Burnett (gesungen von Ryan Bingham)
 
    Everybody’s Fine – „(I Want To) Come Home“. Text und Musik: Paul McCartney (gesungen von Paul McCartney)
    Nine – „Cinema Italiano“. Text und Musik: Maury Yeston (gesungen von Kate Hudson)
    Brothers – „Winter“. Text und Musik: Bono (gesungen von U2)
    Avatar – Aufbruch nach Pandora – „I See You“. Text: James Horner, Simon Franglen, Kuk Harrell; Musik: James Horner, Simon Franglen (gesungen von Leona Lewis)
 
Bester Animationsfilm (präsentiert von Paul McCartney)
 
Oben
 
    Coraline
    Der fantastische Mr. Fox (Fantastic Mr. Fox)
    Küss den Frosch (The Princess and the Frog)
    Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen (Cloudy with a Chance of Meatballs)
 
Bester fremdsprachiger Film (präsentiert von Sophia Loren)
 
Das weiße Band, Deutschland – Regie: Michael Haneke
 
    Baaria, Italien – Regie: Giuseppe Tornatore
    La nana, Chile – Regie: Sebastián Silva
    Un prophète, Frankreich – Regie: Jacques Audiard
    Zerrissene Umarmungen (Los abrazos rotos), Spanien – Regie: Pedro Almodóvar
 
Preisträger und Nominierte im Bereich Fernsehen
Beste Serie – Drama
 
Mad Men
 
    Big Love
    Dexter
    Dr. House
    True Blood
 
Bester Serien-Hauptdarsteller – Drama
 
Michael C. Hall – Dexter
 
    Simon Baker – The Mentalist
    Jon Hamm – Mad Men
    Hugh Laurie – Dr. House
    Bill Paxton – Big Love
 
Beste Serien-Hauptdarstellerin – Drama
 
Julianna Margulies – The Good Wife
 
    Glenn Close – Damages – Im Netz der Macht
    January Jones – Mad Men
    Anna Paquin – True Blood
    Kyra Sedgwick – The Closer
 
Beste Serie – Komödie oder Musical
 
Glee
 
    Entourage
    Das Büro (The Office)
    Modern Family
    30 Rock
 
Bester Serien-Hauptdarsteller – Komödie oder Musical
 
Alec Baldwin – 30 Rock
 
    Steve Carell – Das Büro
    David Duchovny – Californication
    Thomas Jane – Hung
    Matthew Morrison – Glee
 
Beste Serien-Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical
 
Toni ColletteUnited States of Tara
 
    Courteney Cox Arquette – Cougar Town
    Edie Falco – Nurse Jackie
    Tina Fey – 30 Rock
    Lea Michele – Glee
 
Beste Mini-Serie oder Fernsehfilm
 
Grey Gardens
 
    Georgia O'Keeffe
    Into the Storm
    Little Dorrit
    Taking Chance
 
Bester Hauptdarsteller – Mini-Serie oder Fernsehfilm
 
Kevin Bacon – Taking Chance
 
    Kenneth Branagh – Wallander: Die falsche Fährte
    Brendan Gleeson – Into the Storm
    Jeremy Irons – Georgia O'Keeffe
    Chiwetel Ejiofor – Endgame
 
Beste Hauptdarstellerin – Mini-Serie oder Fernsehfilm
 
Drew BarrymoreGrey Gardens
 
    Joan Allen – Georgia O'Keeffe
    Jessica Lange – Grey Gardens
    Anna Paquin – The Courageous Heart of Irena Sendler
    Sigourney Weaver – Prayers for Bobby
 
Bester Nebendarsteller – Serie, Mini-Serie oder Fernsehfilm
 
John Lithgow – Dexter
 
    Michael Emerson – Lost
    Neil Patrick Harris – How I Met Your Mother
    William Hurt – Damages – Im Netz der Macht
    Jeremy Piven – Entourage
 
Beste Nebendarstellerin – Serie, Mini-Serie oder Fernsehfilm
 
Chloë Sevigny – Big Love
 
    Rose Byrne – Damages – Im Netz der Macht
    Jane Adams – Hung
    Jane Lynch – Glee
    Janet McTeer – Into the Storm
 
Cecil B. DeMille Award
Preisträger des Cecil B. DeMille Award:
Martin Scorsese

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Das erwartet uns 2010!

Die Vorschau auf das Kinojahr

Blaue Außerirdische, pubertierende Magier und ein anständiger Weltuntergang - diese Filme haben uns 2009 ins Kino gelockt.

"Avatar",

 "Harry Potter und der Halbblutprinz"

und "2012"

waren im vergangenen Jahr weltweit die erfolgreichsten Kinofilme. 2010 beschert uns Hollywood, altbewährtes, neu verpackt.

Es wird das Jahr der Sequells. Beinahe alle Blockbuster der vergangenen Jahre werden 2010 fortgesetzt. Als erstes kommt im Mai "Iron Man 2". Wieder mit Robert Downey Junior, Mickey Rourke als sein neuer Gegenspieler und Scarlett Johanson als schwarze Witwe.  

Ebenfalls im Mai kommt "Shrek 4", erstmals in 3-D. Zur Geschichte: Shrek lässt sich auf einen Deal mit dem Rumpelstilzchen ein und gerät daraufhin in Vergessenheit.

Auch in 3-D gibt's das Comeback von Buzz Lightyear und Woody in "Toy Story 3".

Für Teenies gibt's kommendes Jahr wieder das direkte Duell zwischen dem dritten Teil der "Twilight"-Saga "Eclipse" und dem siebten und damit vorletzten "Harry Potter"-Streifen, "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes". Harry Potter verlässt darin die Zauberschule Hogwarts um Lord Voldemort eigenhändig zur Strecke zu bringen.

Ein garantierter Blockbuster wird "Sex and the City 2". Worum es im Film genau geht, bleibt auch im ersten Trailer streng geheim, fix sind nur Gastauftritte von Penelope Cruz, Teeniestar Miley Cyrus und Liza Minelli.

Der neueste Trailer zur 2010er Verfilmung von "Jerry Cotton" lässt ahnen, dass es sich um eine Klamaukade des Urtyps aller deutschen B-Agenten-Thriller handelt.

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22. Europäischer Filmpreis: Die Gewinner

EUROPÄISCHER FILM 2009
DAS WEISSE BAND, Deutschland/Österreich/Frankreich/Italien
Drehbuch & Regie: Michael Haneke
Produktion: Stefan Arndt, Veit Heiduschka, Michael Katz, Margaret Menegoz & Andrea Occhipinti

EUROPÄISCHER REGISSEUR 2009
Michael Haneke für DAS WEISSE BAND

EUROPÄISCHER SCHAUSPIELER 2009

Tahar Rahim in UN PROPHETE

EUROPÄISCHE SCHAUSPIELERIN 2009
Kate Winslet in DER VORLESER (The Reader)

EUROPÄISCHES DREHBUCH 2009

Michael Haneke für DAS WEISSE BAND

CARLO DI PALMA EUROPÄISCHER KAMERAPREIS 2009
Anthony Dod Mantle für ANTICHRIST & SLUMDOG MILLIONAIRE

EUROPEAN FILM ACADEMY PRIX D’EXCELLENCE 2009

Brigitte Taillandier, Francis Wargnier, Jean-Paul Hurier & Marc Doisne für Sound Design, UN PROPHETE

EUROPÄISCHE FILMMUSIK 2009
Alberto Iglesias für ZERRISSENE UMARMUNGEN (Los Abrazos Rotos)

EUROPÄISCHE ENTDECKUNG 2009
KATALIN VARGA, Rumänien/UK/Ungarn
Drehbuch & Regie: Peter Strickland
Produktion: Tudor Giurgiu, Oana Giurgiu & Peter Strickland

EUROPEAN FILM ACADEMY ANIMATIONSFILM 2009
MIA ET LE MIGOU, Frankreich/Italien
Regie: Jacques-Rémy Girerd

EUROPEAN FILM ACADEMY KURZFILM 2009
POSTE RESTANTE von Marcel Łoziński

EUROPEAN FILM ACADEMY PREIS FÜR EIN LEBENSWERK
Ken Loach

EUROPÄISCHER BEITRAG ZUM WELTKINO 2009

Isabelle Huppert

EUROPEAN FILM ACADEMY DOKUMENTARFILM 2009 – Prix ARTE
DAS SUMMEN DER INSEKTEN – Bericht einer Mumie, Schweiz
von Peter Liechti

EUROPÄISCHER KOPRODUKTIONSPREIS – Prix EURIMAGES
Diana Elbaum und Jani Thiltges

EUROPEAN FILM ACADEMY PREIS DER KRITIK 2009 – Prix FIPRESCI
Andrzej Wajda für TATARAK

PUBLIKUMSPREIS 2009 für den besten europäischen Film
SLUMDOG MILLIONAIRE, UK
Regie: Danny Boyle
Drehbuch: Simon Beaufoy
Produktion: Christian Colson

DER 22. EURPÄISCHE FILMPREIS
Ruhr Metropolis, 12. Dezember 2009


Preis der internatinoalen Filmkritik geht an Andrzej Waja

Die European Film Academy, EFA Productions und der internationale Filmkritikerverband FIPRESCI geben bekannt:

EUROPEAN FILM ACADEMY PREIS DER KRITIK 2008 - Prix FIPRESCI
geht an

Andrzej Wajda
für DER KALMUS (Tatarak)

Die Entscheidung begründete Klaus Eder, Generalsekretär der FIPRESCI: “Als Kritiker freut es uns außerordentlich, Andrzej Wajda ehren zu können. Bereits mit seinen ersten Filmen (GENERATION, KANAL, ASHES AND DIAMONDS) schrieb er europäische Filmgeschichte und beeinflusste Generationen von Filmemachern. Besonderen Respekt zollen wir seinem letzten Film DER KALMUS. Das ist kein Alterswerk. Es ist ein Film von jugendlichem Geist, ein mutiger Film, mit dem Wajda neue und sehr persönliche Perspektiven für das heutige Autorenkino zeigt”.


 

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